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Test: Palm Pre - das Smartphone für iPhone-Verächter

Anrufe lassen sich am bequemsten über die universale Suche durchführen, indem der Kontakt im Adressbuch durch Namenseingabe gesucht wird. Ansonsten kann eine Rufnummer in der Telefonapplikation eingetippt werden. Einen Favoritenbereich mit häufig gewählten Rufnummern wie bei den Treo-Modellen gibt es nicht. Immerhin kann eine Rufnummer einer bestimmten Kurzwahltaste, also einer Buchstabentaste, zugeordnet werden. Bei aktivierter Telefonapplikation oder in der Kartenübersicht muss der jeweilige Buchstabe etwas länger gedrückt werden und schon startet die Anwahl.

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Sobald das Pre bei einem Telefonat ans Ohr gehalten wird, schaltet sich das Display aus und automatisch wieder ein, wenn es vom Ohr genommen wird. Dadurch wird verhindert, dass mit dem Gesicht unerwünschte Befehle ausgeführt werden. Während eines Telefonats lässt sich die Freisprechfunktion an- oder ausschalten. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist sehr gut und arbeitet ohne Echoeffekte oder Verzerrungen.

Konfiguration des Pre

Bei allen Konfigurationsdialogen fällt der Einfluss von Apples iPhone auf: Auch bei WebOS werden Funktionen mit virtuellen Schiebeschaltern umgeschaltet. Standardmäßig sind die meisten Einstellungen auf der dritten Startbildschirmseite untergebracht. Ein zentrales Konfigurationsprogramm, das die Übersichtlichkeit für den Nutzer erhöhen würde, gibt es nicht. Generell fällt auf, dass etwa im Vergleich zu einem PalmOS-Gerät deutlich weniger Einstellmöglichkeiten vorhanden sind. So lassen sich Signaltöne in Applikationen nur ein- oder ausschalten. Die Auswahl eines anderen Tons ist nur beim Telefonklingelton möglich, alle anderen sind vorgegeben.

Die technischen Daten

Im Palm Pre steckt moderne Handytechnik, wie man es von einem aktuellen Mobiltelefon dieser Leistungsklasse erwartet. Das HSDPA-Mobiltelefon unterstützt alle vier GSM-Netze, EDGE sowie GPRS und ist mit WLAN nach 802.11b/g sowie Bluetooth 2.1 mit A2DP-Unterstützung versehen.

Der kapazitive Touchscreen bietet eine Bildschirmdiagonale von 3,1 Zoll und zeigt bei einer Auflösung von 320 x 480 Pixeln bis zu 16 Millionen Farben. Das Display ist zwar nicht matt, aber die Spiegelung macht sich selbst unter direktem Sonnenlicht kaum negativ bemerkbar. Die Informationen auf dem Display lassen sich sehr gut erkennen. Ein Lichtsensor sorgt dafür, dass die Displaybeleuchtung automatisch passend zum Umgebungslicht reguliert wird. Der Touchscreen reagiert sehr zügig und unmittelbar auf Eingaben, so dass sich gut damit arbeiten lässt. Der integrierte Lagesensor reagiert ebenfalls zügig, so dass das Displaybild ohne lange Wartezeit passend ausgerichtet wird.

Auch Palm folgt leider dem Trend vieler Mobiltelefonhersteller, bei Touchscreen-Geräten auf dezidierte Tasten zum Annehmen oder Ablehnen eines Anrufs zu verzichten. Denn eine einzelne Taste lässt sich mit dem Finger erfühlen, im Gegensatz zu einem virtuellen Knopf auf einem Touchscreen. Auch auf einen bei den bisherigen Palm-Smartphones üblichen 5-Wege-Navigator wurde verzichtet. Das ist bedauerlich, denn auch Touchscreen-Geräte gewinnen dadurch an Bedienkomfort. Besonders bei der Arbeit in Texten ist ein 5-Wege-Navigator wesentlich effizienter als es eine Fingerbedienung sein kann.

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A Geese 27. Dez 2009

und wo kann ich diese downloaden? Ich krieg zuviel mit der unpraktischen Hardware...

Schnarchnase 25. Dez 2009

Nein, das geht mit jedem Betriebssystem. WebOS Quickinstall und auch der Preware...

lux. 14. Okt 2009

hey, im bericht steht der musikplayer sei eine Enttäuschung, komischerweise steht aber...

Schnarchnase 14. Okt 2009

Wenn ich das richtig verstanden habe ja. Sämtliche Daten werden allerdings auf dem Pre...

Noch Nokianer 13. Okt 2009

Hi, aktuell habe ich ein N79 und bin soweit mit dem Ding und Symbian S60 echt zufrieden...


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