• IT-Karriere:
  • Services:

Test: Palm Pre - das Smartphone für iPhone-Verächter

Software zur Anzeige von Office- und PDF-Dateien vorhanden

Das Pre wird mit einer Software zum Anzeigen von Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien ausgeliefert. ODF-Dateien lassen sich damit nicht ansehen und eine Bearbeitung der Dateien ist generell nicht möglich. Ergänzend dazu gibt es einen PDF-Reader und in beiden Programmen lassen sich Dokumente durchsuchen. Zudem stehen die üblichen Zoomgesten zur Verfügung, um einen Ausschnitt zu vergrößern. Beide Applikationen ignorieren den Lagesensor und lassen sich somit nur im Hochformat nutzen. Auch fehlt in beiden Programmen eine Löschfunktion, so dass sich Office- und PDF-Dateien nur mittels PC entfernen lassen, denn einen Dateimanager besitzt das Pre nicht.

Google Maps fehlen Funktionen

Stellenmarkt
  1. Vorwerk & Co. KG, Wuppertal
  2. Method Park Holding AG, Erlangen

Für Ortungsfunktionen und die lokale Suche steht Google Maps bereit, das ebenfalls über die üblichen Fingergesten bedient wird. Google Maps nutzt wahlweise die Ortung per Mobilfunkzelle, WLAN oder GPS-Sensor. Die verschiedenen Optionen von Google Maps lassen sich über ein Menü aufrufen, das nicht WebOS-konform ist. Darüber kann der Nutzer zwischen Kartenübersicht und Satellitenbilddarstellung wählen. Funktionen wie Street View oder Latitude sind nicht enthalten.

App Catalog: Softwareshop für WebOS

Nach dem Erfolg von Apples App Store für iPhone und iPod touch kann es sich kein Handyhersteller mehr leisten, eine neue Mobiltelefonplattform ohne Softwareshop auf den Markt zu bringen. Bei Palm heißt dieser App Catalog und befindet sich noch im Betatest. Im Unterschied zu Apples Ansatz ist der App Catalog nicht zentralistisch organisiert, denn Entwickler können ihre WebOS-Programme auch über andere Distributionswege anbieten. Entwickler von Open-Source-Applikationen brauchen nichts zu bezahlen, wenn sie ihre Produkte im App Catalog kostenlos verteilen.

Ansonsten müssen Softwareanbieter die mittlerweile üblichen Umsatzbeteiligungen an Palm abführen. Der App Catalog erinnert von Aufbau und Bedienung an Apples App Store. Der Nutzer wird über das Palm-Konto identifiziert und in den USA wird der Softwarekauf per Kreditkarte beglichen. Welchen Bezahlweg es für Deutschland gibt, ist noch nicht bekannt. Der App Catalog bietet lange nicht die Softwareauswahl, die es für das iPhone gibt, schließlich ist die WebOS-Plattform noch nicht so lange verfügbar. Mit den Bedingungen für den App Catalog versucht Palm, Entwickler von PalmOS-Programmen für WebOS zu begeistern, um diese einst starke PalmOS-Entwicklergemeinde wieder zu aktivieren.

Telefonfunktionen mit Pfiff

Bei eingehenden Anrufen erscheint ein Hinweis, der den halben Bildschirm einnimmt. Ein Druck auf die Ein-Aus-Taste schaltet das Klingelsignal oder die Vibration aus, ohne den Anrufer abzulehnen. Ein weiterer Druck auf die Ein-Aus-Taste entspricht dem Drücken der roten Taste und weist den Anrufer ab. Zum Annehmen eines Anrufs wird entweder das grüne Anrufsymbol auf dem Display angetippt oder einfach die Tastatur des Pre aufgeschoben. Während des Telefonats kann die Tastatur dann ohne Gefahr wieder eingeschoben werden, der Anruf wird dadurch nicht beendet. Verpasste Anrufe werden im Benachrichtigungsbereich groß dargestellt, abgelehnte Anrufe erscheinen minimiert als Symbol. Ein Blinken der mittleren Taste bei verpassten Anrufen gibt es auch hier nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Test: Palm Pre - das Smartphone für iPhone-VerächterTest: Palm Pre - das Smartphone für iPhone-Verächter 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12. 11
  13. 12
  14. 13
  15. 14
  16. 15
  17. 16
  18. 17
  19. 18
  20. 19
  21.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€
  2. 2,49€
  3. (-80%) 9,99€
  4. 19,99

A Geese 27. Dez 2009

und wo kann ich diese downloaden? Ich krieg zuviel mit der unpraktischen Hardware...

Schnarchnase 25. Dez 2009

Nein, das geht mit jedem Betriebssystem. WebOS Quickinstall und auch der Preware...

lux. 14. Okt 2009

hey, im bericht steht der musikplayer sei eine Enttäuschung, komischerweise steht aber...

Schnarchnase 14. Okt 2009

Wenn ich das richtig verstanden habe ja. Sämtliche Daten werden allerdings auf dem Pre...

Noch Nokianer 13. Okt 2009

Hi, aktuell habe ich ein N79 und bin soweit mit dem Ding und Symbian S60 echt zufrieden...


Folgen Sie uns
       


VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht

Der Volkswagen-Konzern will ab 2020 in Zwickau nur noch Elektroautos bauen - wir haben uns die Umstellung angesehen.

VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

    •  /