Abo
  • Services:
Anzeige

Spieletest: Operation Flashpoint 2 - Kampf dem Drachen

Befehle für seine Gefolgsmänner erteilt der Spieler über ein einblendbares Ringmenü. Das erlaubt in etwas verschachtelten Unterkategorien eine Reihe von Kommandos wie "Mir folgen", "Feind angreifen" oder "Stellung halten". Ärgerlich und keine realistische Abbildung von echten Kampfhandlungen: Während der Spieler sich durch das Menü manövriert, läuft das Geschehen in Echtzeit weiter - ein Soldat auf dem Schlachtfeld muss nur kurz einen Befehl rufen. Ein ähnliches Ringmenü erlaubt es in manchen Missionen, Luftunterstützung oder Artilleriefeuer anzufordern, das dann mit einem gezielten oder breit gestreuten Wirkungstreffer die Infanterie oder Strukturen ausschaltet. Außerdem von Bedeutung ist eine Übersichtskarte, auf der Spieler ihren Kameraden Befehle erteilen können.

Anzeige

Die meiste Zeit sucht sich der Spieler zu Fuß seinen Weg über Skira, ab und zu darf er aber auch in Jeeps oder einmal im Hubschrauber zum Feind vorrücken. Die Steuerung dieser Vehikel ist ähnlich unkompliziert wie im ersten Operation Flashpoint, das Angebot allerdings längst nicht so groß.

In der Rubrik Multiplayermodus bietet Operation Flashpoint 2 vor allem ein Highlight: Die Kampagne können vier Spieler gemeinsam als Koop-Trupp absolvieren. Das bringt deutlich mehr Spaß als mit computergesteuerten Pappkameraden. Davon abgesehen, gibt es zwei weitere Modi, in denen am PC bis zu 32 und auf Konsole bis zu acht Spieler antreten: "Vernichtung" ist klassisches Deathmatch, und in "Infiltration" muss eine Partei ein Gebiet vor der Gegengruppe beschützen.

Operation Flashpoint 2 ist für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3 ab dem 8. Oktober 2009 erhältlich; je nach Plattform liegt der Preis zwischen 45 und 65 Euro. Der PC-Fassung liegt ein Editor bei. Abgesehen davon wirkt sie etwas lieblos von den Konsolenversionen umgesetzt: Die Steuerung am PC ist unübersichtlicher und weniger kompakt, Hilfstexte am Beginn der Kampagne zeigen nur auf Xbox 360 und PS 3 die benötigten Tasten an. Zumindest in der Version, die Golem.de vorlag, ließ sich außerdem keine höhere Auflösung als 1.280 x 1.024 einstellen, obwohl der Rechner mehr geschafft hätte. Über weitere technische Probleme, Bugs oder Abstürze mussten wir uns nicht ärgern.

Die Mindestanforderungen liegen bei Windows XP oder Vista, einem Core-2-Hauptprozessor mit 2,4 GHz, mindestens 1 GByte an RAM sowie einer Grafikkarte der Klasse Nvidia 7600 GT oder ATI X1800XL - jeweils mit 256 MByte RAM und Unterstützung für DirectX 9.0c. Die PC-Version benötigt 8 GByte Festplattenspeicherplatz, die Playstation-3-Fassung installiert rund 800 MByte. PC-Spieler müssen das Programm im Rahmen einer Onlineaktivierung mit einem Code freischalten, dann läuft es auch ohne DVD im Laufwerk. Die USK hat das Programm ab 16 Jahren freigegeben.

Fazit

So gekonnt hat sich schon lange kein Spiel mehr zwischen die Stühle gesetzt: Operation Flashpoint 2 ist für Simulationsfans zu actionlastig, während die Freunde unkomplizierter Schießereien schon nach den ersten Verletzungen genervt die Maus in die Ecke pfeffern dürften. Wer sich auf das Programm einlässt, erlebt aber spannende und in einigen wenigen Momenten tatsächlich spektakuläre Gefechte. Schade allerdings, dass fast nie eine ähnlich lebendige und glaubwürdige Atmosphäre herrscht wie im ersten Teil der Reihe.

Auf Dauer störend sind neben den stets tristen Farben vor allem die Befehlsmenüs, die viel zu verschachtelt sind. Auch die KI der Kameraden könnte etwas stabiler arbeiten - meist verrichten sie ihren Dienst zwar richtig gut, aber ohne Aussetzer kommt keiner bis ins Finale. Seine wahre Größe offenbart Dragon Rising mit vier menschlichen Mitstreitern im Koop-Modus. Wer derartige Kampfeinsätze mag, kommt um Operation Flashpoint 2 fast nicht herum.

 Spieletest: Operation Flashpoint 2 - Kampf dem Drachen

eye home zur Startseite
Guest 11. Nov 2009

Wenn ich für 49 Euro ein Spiel kaufe, dann erwarte ich, dass Content dabei ist, und nicht...

283227344 09. Nov 2009

Moin, also ich hab OPFP 1 bis zum erbrechen gespielt, beide Addons, alles 1000 mal...

OPFler 26. Okt 2009

Ganz einfach, das Spiel steuert deine Grafikeinstellungen selber! Je nach Rechner und...

Spacksack 07. Okt 2009

Ganz meiner Meinung. Solange dort marines und nicht die Bundeswehr simuliert werden haben...

afsafra 07. Okt 2009

Dachte schon ich wäre der einzige der sich das alles fragt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. KDO Service GmbH, Oldenburg
  4. msg DAVID GmbH, Braunschweig


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-63%) 14,99€
  2. für 4,99€ statt 19,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Nach Einbruchsversuch

    Zehntausende Haushalte in Berlin ohne Telefon und Internet

  2. US-Gerichtsurteil

    Einbetten von Tweets kann Urheberrecht verletzen

  3. Anklage in USA erhoben

    So sollen russische Trollfabriken Trump unterstützt haben

  4. Gerichtsurteil

    Facebook drohen in Belgien bis zu 100 Millionen Euro Strafe

  5. Microsoft

    Windows on ARM ist inkompatibel zu 64-Bit-Programmen

  6. Fehler bei Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Facebook will keine Benachrichtigungen per SMS schicken

  7. Europa-SPD

    Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert

  8. Carbon Copy Cloner

    APFS-Unterstützung wird wegen Datenverlustgefahr beschränkt

  9. Die Woche im Video

    Spezialeffekte und Spoiler

  10. Virtual RAN

    Telekom und Partner bauen Edge-Computing-Testnetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

  1. Re: Falscher Ansatz: Es müssen neue Infrastruktur...

    freebyte | 01:21

  2. Re: 2-Fache Redundanz = 2-Facher Preis --- Zahlst...

    plutoniumsulfat | 01:08

  3. Re: Kabel tauschen?

    tg-- | 01:04

  4. Re: Die Mil. Fonds sollte man eher in das marode...

    User_x | 01:04

  5. eher Kupferdiebe....

    bulli007 | 01:00


  1. 21:36

  2. 16:50

  3. 14:55

  4. 11:55

  5. 19:40

  6. 14:41

  7. 13:45

  8. 13:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel