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XenDesktop 4 soll den Massenmarkt erobern

Ganze Desktops oder Applikationen laufen virtuell auf dem Server oder lokal

Mit dem XenDesktop 4 bringt Citrix eine neue Lösung zur Desktopvirtualisierung auf den Markt, mit der sie zu einer Massenanwendung werden soll. Dazu sollen Techniken wie Flexcast und HDX ebenso beitragen wie die Möglichkeit, verschiedene Hypervisors einzusetzen.

Artikel veröffentlicht am ,

XenDesktop 4 kommt als integrierte Lösung daher, die alle Aspekte der Desktopvirtualisierung abdecken und Applikationen auf virtuelle oder physische Desktops On-Demand liefern soll. Insgesamt wartet XenDesktop 4 mit rund 70 neuen Funktionen auf, die Leistung und Sicherheit verbessern und die Nutzung in großen Unternehmensnetzen vereinfachen sollen.

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Nutzer sind mit XenDesktop 4 nicht länger an ein Endgerät gebunden, sondern können von jedem PC, Mac oder Thin Client auf ihren virtuellen Desktop zugreifen. HDX alias High Definition User Experience soll dafür sorgen, dass auch komplexe multimediale Anwendungen wie Videotelefonie und 3D-Grafik auf den virtuellen Desktops zur Verfügung stehen. USB-Geräte lassen sich mittels HDX ebenfalls lokal an einen virtuellen Desktop anschließen. Dabei soll HDX die benötigte Bandbreite um bis zu 90 Prozent reduzieren.

Zentraler Baustein von XenDesktop 4 ist Citrix' neue FlexCast-Technik, mit der jeder virtuelle Desktop auf jedes Endgerät geliefert werden kann. FlexCast unterstützt unterschiedliche Nutzungsmodelle. Dazu zählt der auf dem Server laufende virtuelle Einheitsdesktop, mit dem bis zu 500 Nutzer von einem Server bedient werden. Zudem steht ein VDI (Virtual Desktop Infrastructur) genannter Modus zur Verfügung, bei dem der Server jedem Nutzer seinen Desktop in einer eigenen virtuellen Maschine zur Verfügung stellt. Je Server sollen sich so 60 bis 70 Nutzer bedienen lassen. Anspruchsvollen Nutzern können komplette physische Server zur Verfügung gestellt werden.

Dabei kann XenDesktop 4 die virtuellen Desktops per Streaming auf die Endgeräte übertragen oder lokal ausführen. Die Datenhaltung und Verwaltung erfolgt dennoch zentral.

Einzelne Applikationen für traditionelle Desktops

Auch einzelne Applikationen kann XenDesktop 4 zur Verfügung stellen, die dann von Nutzern mit traditionellen Desktopsystemen genutzt werden können. Da die Applikationen auch offline zur Verfügung stehen, eignet sich die Lösung auch für mobile Nutzer.

Kombination mit XenServer, Hyper-V und VMware ESX

Die offene Architektur von XenDesktop 4 erlaubt den Einsatz verschiedener Virtualisierungslösungen. Das schließt neben Citrix' eigenem XenServer auch Microsofts Hyper-V und VMware ESX ein. Die Lösung kann auch zusammen mit VMware vSphere verwendet werden.

XenDesktop 4 soll ab 16. November 2009 zur Verfügung stehen und wird per Nutzer lizenziert. Jeder Nutzer kann mit beliebig vielen Geräten angemeldet sein. Die Standardversion schlägt mit 75 US-Dollar zu Buche, die Enterprise-Variante mit 225 US-Dollar und die Platinumversion mit 350 US-Dollar pro Nutzer.

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Siga9876 06. Okt 2009

Jetzt braucht es nur noch Appliances. Doof nur, das Windows zu teuer ist und...

cccc 06. Okt 2009

Muß ein OS installiert sein oder lässt es sich ohne ein OS auf die HD installieren? Ich...


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