Palms App Catalog für WebOS: Kein zentralistischer Shop

Softwareverteilung über App Store oder andere Distributionswege

Palm hat die Konditionen für den seit einiger Zeit im Betatest befindlichen App Catalog bekanntgegeben. Anders als Apple mit dem App Store erlaubt Palm Entwicklern, ihre WebOS-Software auch außerhalb des App Catalog anzubieten. Außerdem können Open-Source-Programme komplett kostenlos eingestellt werden.

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Im Dezember 2009 will Palm das Entwicklerprogramm für WebOS offiziell eröffnen. Dann können sich Entwickler mit einer Jahresgebühr von 100 US-Dollar daran beteiligen. Ausgenommen hiervon sind Open-Source-Programme, sie werden von Palm kostenlos im App Catalog eingestellt. Außerdem können Open-Source-Entwickler ihre Applikationen im Internet veröffentlichen. Erst vor ein paar Tagen war ein Konflikt zum Thema Open-Source-Software für WebOS bekanntgeworden.

 

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Bei kostenpflichtigen Programmen erhalten die Entwickler 70 Prozent des Umsatzes, 30 Prozent behält Palm. Diese Umsatzverteilung hat sich seit dem Start von Apples App Store als Standard für Softwareshops für Handysoftware etabliert. Während Apples App Store die einzige offizielle Möglichkeit ist, Software für iPhone und iPod touch anzubieten, schlägt Palm bewusst einen anderen Weg ein.

Entwickler haben die Wahl, ob sie ihre Software via App Catalog oder über einen anderen Distributionsweg anbieten. Wenn sie ihre Software in Palms Softwareshop veröffentlichen, wird die Applikation von Palm geprüft und im App Catalog veröffentlicht. Für kostenpflichtige Programme fallen dann Kosten in Höhe von 50 US-Dollar pro Applikation an. Ergänzend dazu will Palm eine Möglichkeit innerhalb des App Catalog bieten, wie Entwickler ihre Applikationen prominent bewerben können.

Softwarevertrieb außerhalb des App Catalog

Wer das nicht möchte, kann seine WebOS-Applikation auch jenseits des App Catalog vermarkten. Programmanbieter erhalten dann eine passende URL, über die sich die betreffende WebOS-Applikation direkt installieren lässt. Entwickler können so bereits bestehende Softwareshops nutzen oder ihre Programme über die eigene Homepage vermarkten. Diese beiden Distributionswege sind für PalmOS noch heute gültig und Palm hat sich auf seine Wurzeln besonnen und bietet diese Möglichkeit auch für WebOS an.

Im noch im Betatest befindlichen App Catalog wurden erstmals Programme aufgenommen, die direkt über den Softwareshop gekauft werden können. Kostenlose Applikationen sind darüber seit einiger Zeit zu bekommen. Kostenpflichtige Software bezahlen US-Kunden des App Catalog wahlweise per Visa-Karte oder Mastercard. Wie der Bezahlweg für deutsche Kunden aussehen wird, ist noch nicht bekannt.

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