GCC-Programme sollen dank LTO bald schneller werden

GNU Compiler Collection bald mit Link Time Optimization (LTO)

Die unter anderem vom Google-Mitarbeiter Diego Novillo entwickelte Link-Time-Optimierung (LTO) soll mit GCC kompilierten Programmen einen gehörigen Geschwindigkeitszuwachs bescheren. LTO klinkt sich in den Kompilierungsprozess zwischen dem Erstellen der Object-Files und dem eigentlichen Verlinken ein, um dort sprachunabhängige Optimierungen vorzunehmen.

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LTO verwendet dabei die Baumoptimierung GIMPLE, die bereits in der Version 4.0 des GCC eingeführt wurde, wertet die einzelnen Objekte aus und optimiert sie. Unter anderem kann LTO auch das ebenfalls von Google entwickelte Plug-in Gold verwenden. Der Linker sorgt bereits seit geraumer Zeit für schnellere Applikationen, vor allem bei größeren, in C++ geschriebenen Programmen.

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Der entscheidende Vorteil von LTO liegt darin, dass sie auch mit Quellcode zurechtkommt, dessen einzelne Objekte in verschiedenen Programmiersprachen verfasst wurden oder mit unterschiedlichen Flags kompiliert werden müssen.

Um GCC mit installiertem LTO zu nutzen, muss die Bibliothek libelf 0.8.12 installiert sein, danach wird nur noch die Angabe des Flags -flto benötigt. Wer GCC bereits mit LTO-Unterstützung verwendet, kann sich den entsprechende Quellcode aus den GCC-SVN-Repositories holen und kompilieren. [von Jörg Thoma]

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snoxxi 06. Okt 2009

Gähn, Google liefert abgestandenen Kaffee aus. Das was dieses komische Projekt will, kann...

lalala 06. Okt 2009

Mit dem lesen ist das so ne Sache .. "Unter anderem kann LTO auch das ebenfalls von...

denkviech 06. Okt 2009

Danke Holger! Du solltest vielleicht mal bei golem nachfragen ob du nicht den Jörg Thoma...

Alptraum 06. Okt 2009

Wieso? Ist doch OpenSource! Nur proprietäre Software kann böse sein.



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