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Maus 2.0 - Microsoft zeigt fünf Prototypen

Side-Maus kann auch geparkt werden

Die Side-Maus erfasst keine Berührungen der Maus, sondern die Berührungen der Tischoberfläche durch die Finger. Dabei kommt eine Frontkamera mit Infrarotfilter und entsprechende Beleuchtung zum Einsatz. Die Maus sitzt unter dem Handballen, die darüber hinausragenden Finger reflektieren Infrarotlicht und können so erkannt werden.

Der Vorteil des Ansatzes besteht darin, dass eine recht große berührungsempfindliche Fläche zur Verfügung steht. Das ist zugleich aber ein Problem, denn auch andere Objekte auf dem Schreibtisch werden erkannt und gegebenenfalls als Finger integriert. Alternativ kann die Maus geparkt und losgelassen werden, so dass die Fläche vor der Maus als berührungsempfindliche Steuerungsfläche genutzt werden kann.

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Die normale Maussteuerung wird mit einem herkömmlichen optischen Sensor erfasst. Zum Klicken wird die gesamte Maus mit dem Handballen heruntergedrückt. Das setzt ein gewisse Kraft voraus, da versehentliche Klicks vermieden werden sollen.

Arty - Maus mit Armen

Ein besonders ungewöhnliches Äußeres weist die Articulated-Maus auf, kurz Arty genannt. Die Handfläche ruht auf der Mausbasis, Daumen und Zeigefinger auf zwei angegliederten Armen, die unabhängig voneinander, frei in zwei Dimensionen bewegt werden können.

Drei normale optische Maussensoren erfassen die Bewegung der Maus sowie die der beiden Arme. Letztendlich steckt so die Technik von drei Bluetooth-Mäusen in der Mausbasis. Die Bewegungen der Finger können dank der Maussensoren sehr genau erfasst werden.

Multitouch-Cloud statt Mauszeiger

Den Mauszeiger ersetzen Microsofts Forscher durch eine sogenannte Multitouch-Cloud. Punkte rund um den Mauszeiger zeigen die Berührungen der Finger an, wobei die Berührungen immer relativ zum Mauszeiger erfasst werden. So sollen herkömmliche Mausbewegungen und Multitoucheingaben unter einen Hut gebracht werden.

Ihre Multitouch-Steuerung verbinden die Forscher zudem mit Microsofts Surface SDK, so dass sich mit den Prototypen reguläre Surface-Applikationen steuern lassen. So können direkt Standardgesten zum Rotieren und Zoomen genutzt werden.

Noch aber stehen die Forscher nach eigenen Angaben ganz am Anfang. Sie wollen im nächsten Schritt unter anderem untersuchen, wie sich die Multitoucheingaben für 3D-Manipulationen nutzen lassen. Dabei geht es beispielsweise um CAD-Systeme, aber die ORB-Maus wurde auch schon zur Steuerung eines First-Person-Shooters genutzt, um Eingaben, die üblicherweise per Tastatur erfolgen, mit der Maus vorzunehmen. Ihre aktuellen Ergebnisse dokumentieren die Forscher in ihrem Aufsatz Mouse 2.0: Multi-touch Meets the Mouse.

 Maus 2.0 - Microsoft zeigt fünf Prototypen

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cfr 17. Mai 2010

http://www.artlebedev.com/everything/optimus-tactus/

thÄ mÄn 13. Okt 2009

Deine Pseudo "checkerische" art der Argumentation ist aber auch nur schlecht versteckter...

der durchblicker 07. Okt 2009

ja genau...sensoren am Finger. Handschuhe zur Not auch. IMO müsste sowas funktionieren.

Klangrausch 06. Okt 2009

Endlich mal auf der Höhe der Zeit... :D

Rotate On Surface 06. Okt 2009

Hiho, in Surface Umgebungen ist das drehen von Bildern, bzw. Dokumenten jeder Art ein...



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