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Kompaktkamera mit großem Sensor

Sigma DP1s mit Foveon-Sensor in APS-C-Größe. Sigma hat eine überarbeitete Version seiner Kompaktkamera mit großem APS-C-Sensor vorgestellt. Diese Sensoren werden normalerweise nur in Spiegelreflexkameras eingesetzt. Die neue DP1s soll weniger gegenlichtempfindlich sein als die DP1 und sie ist mit einigen Ergonomieverbesserungen ausgestattet.
/ Andreas Donath
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Die DP1s erreicht eine Auflösung von 14 Megapixeln. Ihr 20,7 x 13,8 mm großer Sensor im APS-C-Format(öffnet im neuen Fenster) ist kein CCD-, sondern ein Foveon-3-Schichten-Chip. Das Design des Foveon-X3-Direkt-Bildsensors(öffnet im neuen Fenster) basiert auf drei Schichten von Pixelsensoren. Deshalb ist die Auflösung mit 14,06 Millionen Pixeln auch nicht einfach mit der eines CCD-Chips vergleichbar. Die maximale Bildgröße der Sigma DP1s liegt nämlich nur bei 2.652 x 1.768 Pixeln, allerdings in drei Farbschichten (je für Rot, Blau und Grün).

Die DP1s ist wie ihre Vorgängerin mit einem Festbrennweitenobjektiv ausgerüstet. Mit einer Brennweite von 28 mm (Kleinbildformat) und einer Anfangsblendenöffnung von F4 unterscheidet sie sich deutlich vom üblichen 3fach-Zoom-Modell, das in durchschnittlichen Kompaktkameras eingesetzt wird.

Der Makrobereich beginnt bei 30 cm. Auf der Rückseite der Kamera ist ein TFT mit 2,5 Zoll und 230.000 Pixeln angebracht. Sigma bietet einen Aufstecksucher als Zubehör an.

Die neue DP1S soll eine bessere Gegenlichtunempfindlichkeit bieten. Außerdem wurde die Quick-Set-Funktion aus der DP2 und der SD14 in die Kamera integriert. Diese kann auf die Digitalzoomtasten gelegt werden, um die Bedienung des Apparats zu vereinfachen. Damit können Funktionen wie ISO, Belichtungsmessung, Weißabgleich, Blitz, Bildgröße, Serienbildmodus, Farbmodus und Bildqualität schneller angesprungen werden als über das Menü.

Neben JPEGs lassen sich auch Bilder in Sigmas eigenem Rohdatenformat aufnehmen. Bei voller Auflösung werden die Bilder ungefähr 13,3 MByte groß. Die Belichtungsmessung wird mit einer 8-Felder-Matrixmessung, mittenbetont oder per Spotmessung realisiert.

Die Verschlusszeiten rangieren zwischen 1/4.000 bis 15 Sekunden. Die Kamera bietet eine Programmautomatik sowie Blenden- und Zeitpriorität. Auch ein rein manueller Modus ist vorhanden.

Der Weißabgleich kann entweder automatisch oder manuell anhand einiger Voreinstellungen beziehungsweise nach eigener Messung vorgenommen werden. Auch Belichtungsreihen sind möglich. Der eingebaute Aufklappblitz reicht von 30 cm bis 2,1 m. Über einen Blitzschuh kann auch ein externer Blitz angeschlossen werden.

Sigmas DP1s ist eine der wenigen Kompaktkameras, die keine Videos aufzeichnen kann. Tonaufzeichnungen hingegen sind möglich. Die Kamera nutzt dazu SD- und SDHC-Karten.

Die Sigma DP1s(öffnet im neuen Fenster) misst 113,3 x 59,5 x 50,3 mm und wiegt ohne Lithium-Ionen-Akku 240 Gramm. Die DP1s soll ab sofort für rund 500 Euro erhältlich sein.


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