• IT-Karriere:
  • Services:

Spieletest: Risen ist eigentlich Gothic 4

Piranha Bytes' Rollenspielepos entführt in ein faszinierendes Inselreich

Düstere Fantasy, einsamer Held in begrenztem Gebiet, mehrere Fraktionen und derbe Sprache: alles Elemente, mit denen die Gothic-Reihe zum Erfolg wurde. Jetzt veröffentlichen deren Macher Piranha Bytes ihr neues Werk. Es erinnert in fast allem an die alten Spiele - nur ohne Bugs.

Artikel veröffentlicht am ,

Risen (PC, Xbox 360)
Risen (PC, Xbox 360)
Ein Schiffsunglück, ein Strand - und schon steht die Hauptfigur auf einer Insel. Das Rollenspiel Risen verzichtet auf langen Vorlauf und versetzt seine Hauptfigur mitten in eine Welt, hinter deren Geheimnisse der Held gemeinsam mit dem Spieler erst nach und nach kommt. Als da wären: ein übermächtiger Inquisitor als wichtigste menschliche Macht, drei Fraktionen mit jeweils eigenen Wohngebieten. Jede Menge raubeinige und glaubwürdige Figuren, vom witzereißenden Ordensbruder über die Bordellchefin bis hin zum haschischrauchenden Arbeitervorsteher. Das klingt vertraut? Ist es auch, denn obwohl auf der Verpackung von Piranha Bytes' neuem Werk "Risen" steht, riecht und schmeckt alles nach Gothic. Doch weil das Entwicklerteam aus Essen die Namensrechte daran nicht mehr besitzt, hat es sich zum neuen Namen entschlossen.

 

Der Spieler steuert einen vorgegebenen namenlosen Helden - ein System zur Charaktergenerierung gibt es nicht. Erst im Handlungsverlauf kann der Spieler sein Alter Ego nach seinen eigenen Vorstellungen auf zwei grundlegende Arten formen: Wenn er sich etwa den Banditen im Sumpflager anschließt, lernt er dort den Umgang mit Schwert und Armbrust und entwickelt sich zum Kämpfer. Wer hingegen der Inquisition in die Hände fällt, wird zwangsweise am Kampfstab ausgebildet und erlernt Magie; Banditen können Zauber per Spruchrolle ausführen. Das Charaktersystem ist unkompliziert und erinnert ebenfalls an Gothic: Lebens- und Manapunkte steigen bei Levelaufstiegen automatisch, zusätzliche Lernpunkte darf der Spieler bei Trainern in Fähigkeiten seiner Wahl investieren, etwa für bessere Bogenkampf- oder Diebstahlkenntnisse.

Drei große Orte gibt es in Risen, neben dem neblig-grünen Sumpf und der düsteren Inquisitionsburg noch eine helle Hafenstadt im Südosten der Insel. Dazwischen liegen neben viel Wald ein paar Bauerndörfer, Tempelruinen und Höhlen, in denen selbstverständlich jede Menge Abenteuer warten. Welchen Ort der Spieler aufsucht und in welche Richtung er seinen Charakter ausbaut, bleibt ihm selbst überlassen. Auch mit Ratschlägen hält sich das Programm zurück: Es empfiehlt sich, kurz nach dem Start mit einem Savegame in der Mitte der Insel zur Sicherheit einen Abstecher in jede der Karrieren zu wagen; dem noch übermächtigen Getier kann man problemlos rennend entkommen. Nach einer gewissen Zeit münden die drei Hauptwege dann aber wieder in einen zentralen Handlungsweg, der zum Finale führt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Spieletest: Risen ist eigentlich Gothic 4 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Master1 03. Jan 2010

ich habe mir risen gekauft und habe schnell gefallen daran gefunden zb bei g2 hatte ich...

Master1 03. Jan 2010

also ich habe keine größeren probleme mit dem kopierschtuz das einzige was mich stört in...

Master1 03. Jan 2010

Dafür braucht risen nur ein patch 1.01 damit es bei allen pc die den anforderungen...

Master1 03. Jan 2010

muss ich dir jetzt echt sagen angeber 3.1 Quad core 12GB Ram Radeon HD 5770 (directx 11...

Master1 03. Jan 2010

bei mir lief alles (fast) ganz normal dauerte nur extrem lange bis der schwarze...


Folgen Sie uns
       


Parksensor von Bosch ausprobiert

Wenn es darum geht, Autofahrer auf freie Parkplätze zu lotsen, lassen sich die Bosch-Sensoren sinnvoll einsetzen.

Parksensor von Bosch ausprobiert Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

    •  /