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Nokia setzt ganz auf Qt

Einheitliche Entwicklungsumgebung für alle Plattformen. Nokia will Qt zu einem einheitlichen Entwicklungssystem für alle Plattformen machen. Entwickler sollen damit künftig Applikationen für Windows, MacOS X, Linux/X11, Windows CE und Nokias Smartphone-Plattform S60 entwickeln können.
/ Jens Ihlenfeld
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Unter der Überschrift "Qt everywhere" hat Nokia einen Ausblick darauf gegeben, wie sich die eigene Entwicklerstrategie künftig darstellen soll. Denn, so gesteht Nokia ein, in der Vergangenheit war es keine Freude, für Nokias Plattformen zu entwickeln. In der entsprechenden Präsentation(öffnet im neuen Fenster) heißt es: "The audience has spoken – developing for Nokia sucks." (etwa: Das Publikum urteilt: Entwickeln für Nokia ist beschissen.)

Mit Qt, das seit der Übernahme von Trolltech zu Nokia gehört, soll in Zukunft alles besser werden. Qt für S60 hat Nokia bereits mehrfach gezeigt und stellt Vorabversionen zum Download bereit. Im November 2009 soll Qt für S60 fertig sein.

Doch Nokias Pläne reichen weiter: Qt soll zu einem einheitlichen, plattformübergreifenden Entwicklungssystem ausgebaut werden, sowohl für Desktop- als auch mobile Applikationen.

Die Grenzen zwischen nativen und Webapplikationen sollen verschwinden. Dafür sorgt zum einen die Integration von Webkit in Qt, womit sich innerhalb von Qt-Applikationen Webinhalte anzeigen lassen und Javascript ausführen lässt. Zum anderen will Nokia seine Ovi-APIs in Qt zur Verfügung stellen, so dass Dienste wie Ovi Maps auch solchen Applikationen zur Verfügung stehen, sowohl auf dem Mobiltelefon als auch dem Desktop.


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