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Interview: Mit nutzergenerierten Inhalten Geld verdienen

DRM-Experte Bill Rosenblatt erklärt, warum DRM nicht tot sein sollte

Bill Rosenblatt ist einer der bekanntesten Experten für DRM-Systeme. Im Interview mit Golem.de erklärt er, warum DRM nicht gleichbedeutend mit Kopierschutz ist, weshalb DRM eine Zukunft in sozialen Netzwerken hat, welche Fehler die Buchbranche macht und warum Creative Commons ein guter Partner für DRM ist.

Bill Rosenblatt ist Autor des Buches "Digital Rights Management: Business and Technology" und bloggt unter Copyright and Technology. Er arbeitete für Sun Microsystems und große US-Verlage wie McGraw-Hill und Times Mirror, bevor er sein eigenes Beratungsunternehmen Giantsteps gründete. Golem.de traf ihn beim Virtual-Goods-Workshop in Nancy.

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Golem.de: DRM galt einst als Zukunftsmarkt, war aber zugleich immer sehr umstritten. Nun wird für Musikdownloads fast nirgendwo mehr DRM verwendet. Auch in anderen Branchen hat die Technologie einen schweren Stand. Wie ist es dazu gekommen?

Bill Rosenblatt: Ein wichtiger Grund ist, dass es bei Firmen, die digitale Inhalte im Netz anbieten, immer zwei völlig entgegengesetzte Anforderungen gegeben hat. Die Rechtsabteilung hat gesagt: Sorgt dafür, dass unsere Inhalte im Internet sicher sind. Daraufhin wurden Texte zu verschlüsselten PDFs und CDs zu verschlüsselten Musikdateien gemacht. Gleichzeitig hat die Marketingabteilung gefordert, neue Geschäftsmodelle für digitale Inhalte zu entwickeln: Pay per View, Abomodelle und Ähnliches. Aber Rechts- und die Marketingabteilungen haben nicht zusammengearbeitet.

Mindestens ebenso wichtig ist, dass die Inhalteanbieter nicht für DRM zahlen wollten oder aber DRM-Anbieter ihre Technologien viel zu teuer gemacht haben - oder beides. Da hat die Einstellung vorgeherrscht: Wenn wir, die Inhalteanbieter, Euch, den Internetfirmen, Inhalte geben, dann sorgt dafür, dass der Schutz funktioniert - wir werden niemals aus unseren Einnahmen DRM bezahlen! Deshalb wurden keine Geschäftsmodelle entwickelt oder angeboten.

Golem.de: Aber es gab um das Jahr 2005 einen zweiten Boom, als es um DRM für mobile Geräte ging.

Rosenblatt: Damals wurde zum Beispiel SDMI gegründet, die Secure Digital Music Initiative. Ich könnte Ihnen den Rest des Tages erklären, wie das zu einer völligen Pleite wurde. Inhalteanbieter und Gerätehersteller konnten sich nicht einigen, wie das funktionieren sollte. Am Ende wurde ein einziges Gerät auf den Markt gebracht, bei dem SDMI implementiert war. Und das war nicht zufällig von Sony - einer Firma, die nicht nur Geräte herstellt, sondern auch ein Musiklabel und ein Filmstudio besitzt.

Dennoch haben DRM-Systeme überlebt. OMA DRM von der Open Mobile Alliance ist auf etwa einer Milliarde Geräten installiert. Aber DRM in der Musikindustrie hat nur bei Abomodellen wie Napster oder Rhapsody überlebt, oder bei Nokias 'Comes with Music'-Service, bei dem Musik mit dem Gerät gebündelt wird und im Verkaufspreis enthalten ist.

Interview: Mit nutzergenerierten Inhalten Geld verdienen 

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Blair 02. Okt 2009

Soso. Durch was denn bitte? Durch Spenden? Das ist völlig illusorisch. Nein ist völlig...

Blair 02. Okt 2009

Aber nur in wenigen Fällen für kommerziele Ziele geeignet. Wenn man viele Bücher unter...

Blair 02. Okt 2009

PDF unterstützt DRM du Held.

Blair 02. Okt 2009

Begründung deiner Behauptung im Titel? Sollte iegntlich selbstverständlich sein.

hihi 02. Okt 2009

"Es ist bekanntlich schwer, die US-Regelung zu Fair Use in einem DRM-System zu...



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