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Interview: Mit nutzergenerierten Inhalten Geld verdienen

DRM ist nicht gleich Zugangsschutz

Golem.de: Ist damit DRM nicht am Ende?

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Rosenblatt: Im Gegenteil. Ich komme wieder darauf zurück, dass DRM oft verwechselt wird mit Zugangsschutz. Aber wenn es darum geht, digitale Rechte zu verwalten, dann sind zum Beispiel die von Nutzern erzeugten Inhalte (User-generated Content, UCG) ein Zukunftsmarkt. Die "Rights Expression Languages", also Systeme, die Rechte formalisieren, die an Inhalte geknüpft sind, sind problemlos ohne Verschlüsselung oder Zugangskontrolle einsetzbar. Um UCG zu Geld zu machen oder auch nur die Nutzung zu verfolgen und Inhalte zu identifizieren, braucht man eine Rechteverwaltung. Das ist kein Gegensatz zu "profit from abundance", dem "Gewinn aus dem Überfluss", den wir laut Jonathan Zittrain von der Harvard Law School erzielen können, wie er in seinem Buch "The Future of the Internet: And How to Stop It" (Die Zukunft des Internets: Und wie man sie aufhalten kann) schreibt.

Golem.de: Woran denken Sie genau?

Rosenblatt: Zum Beispiel an die Kombination aus Creative Commons und Open Digital Rights Language (ODRL). Die ODRL ist wie geschaffen dafür, die Rechte auszudrücken, die mit CC-Lizenzen vergeben werden.

Golem.de: Aber DRM im Sinne von Zugangskontrolle ist tot?

Rosenblatt: Nicht zwangsläufig. Es wird da überleben, wo es neue Geschäftsmodelle ermöglicht. Auch Techniken zur Identifizierung von Inhalten, wie Fingerprinting und Wasserzeichen, wird es weiter geben. Mit der Verbreitung von Streaming-Modellen wird das Geschäft auch einfacher werden, weil die Nutzer nicht mehr so stark davon ausgehen werden, dass sie ein Eigentum an Inhalten haben.

Golem.de: Wird dann Zugang wichtiger sein als Eigentum?

Rosenblatt: Im Moment ist Eigentum psychologisch klar im Vorteil. Aber das wird abnehmen, je besser die Connectivity wird, hin zum permanenten Onlinezugang. Die Digital Natives haben ohnehin schon ein ganz anderes Verhältnis zum Eigentum an unkörperlichen Gütern. Und mir geht es ja ähnlich. Meine Frau und ich lieben und sammeln Musik. Wir haben einige tausend CDs und LPs. Aber wir hören sie nie.

Golem.de: Was bedeutet das für die Zukunft von DRM?

Rosenblatt: Das sogenannte Sphärenmodell (Domain Model) ist sehr interessant. Firmen werden anbieten, Inhalte für Geräte einer bestimmten Sphäre zu registrieren, also etwa "zu Hause". Das werden so viele Geräte sein, dass der Nutzer sich nicht eingeschränkt fühlt. Wer die Nutzer einschränkt, wird vom Markt verschwinden.

Golem.de: Wird das auf lange Sicht funktionieren?

Rosenblatt: In zehn Jahren wird es kein Geschäftsmodell mehr geben, das darauf aufbaut, für Bits Geld zu verlangen. Es wird darum gehen, mit den Dingen um die Bits herum Geld zu verdienen. Es wird einen Markt geben für die, die herausfinden werden, wie man mit User-generated Content Geld verdienen kann, mit Metadaten, Empfehlungen, Social Communities.

Bücher in Teile aufspalten und neu zusammensetzen

Golem.de: Wie sieht es bei Büchern aus? Sie haben ein Whitepaper zum Google Book Settlement veröffentlicht, sehr bald, nachdem der Vertrag bekanntwurde. Darin beschreiben Sie, wie man mit der Kombination aus digitalisierten Büchern und DRM Geld verdienen kann.

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Blair 02. Okt 2009

Soso. Durch was denn bitte? Durch Spenden? Das ist völlig illusorisch. Nein ist völlig...

Blair 02. Okt 2009

Aber nur in wenigen Fällen für kommerziele Ziele geeignet. Wenn man viele Bücher unter...

Blair 02. Okt 2009

PDF unterstützt DRM du Held.

Blair 02. Okt 2009

Begründung deiner Behauptung im Titel? Sollte iegntlich selbstverständlich sein.

hihi 02. Okt 2009

"Es ist bekanntlich schwer, die US-Regelung zu Fair Use in einem DRM-System zu...


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