AT&T, Warner und Autodesk finanzieren Streamingdienst Onlive

Nach Einschätzung von Analysten bislang über 500 Millionen US-Dollar gesammelt

Der Spiele-Streaming-Dienst Onlive hat finanzstarke Investoren gefunden, die angeblich mehrere hundert Millionen US-Dollar bereitstellen. Unter den beteiligten Firmen befindet sich auch AT&T als möglicher Technikpartner.

Artikel veröffentlicht am ,

Streamingdienste wie Gaikai oder Onlive könnten den Markt für Computerspiele umkrempeln - und offenbar sehen das auch große amerikanische Unternehmen so. Jetzt hat Onlive eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei nach Einschätzung von Analysten mehrere hundert Millionen US-Dollar gesammelt. Insgesamt soll Onlive deutlich über 500 Millionen US-Dollar bekommen haben - die Firma selbst nennt keine Zahlen.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler für Medizinprodukte (m/w/d)
    Ziehm Imaging GmbH, Nürnberg
  2. IT Service Delivery Manager (m/w/d)
    nora systems GmbH, Weinheim
Detailsuche

Zu den neuen Investoren gehören unter anderem AT&T, Warner Bros. und Autodesk. "Sie erkennen nicht nur den Wert insbesondere von Onlive, sondern verstehen auch die Bedeutung dessen, was wir machen, um eine massive Veränderung im Vertrieb interaktiver Unterhaltung auszulösen", kommentierte Steve Perlman, Chef und Gründer von Onlive. Die Beteiligung von AT&T an der Finanzierungsrunde erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Konzern auf irgendeine Art in die technische Infrastruktur von Onlive involviert sein wird.

Onlive will ermöglichen, dass High-End-Spiele mit allen Details selbst auf vergleichsweise langsamen Netbooks in der Auflösung 1.280 x 720 Pixel laufen. Nötig dazu sind angeblich nur eine schnelle Internetverbindung sowie an TV-Geräten eine Set-Top-Box, die für die Decodierung der Daten zuständig ist und den Anschluss von Controllern sowie USB-Maus oder -Tastatur erlaubt. Auf Windows-PC oder Mac reicht ein Browser-Plug-in. Anfang September 2009 hatte Onlive den Start eines geschlossenen Betatests in den USA bekanntgegeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Macbook Pro
Apple bestätigt High Power Mode für M1 Max

Käufer des Macbook Pro mit M1 Max können wohl in MacOS Monterey per Klick noch mehr Leistung aus dem Gerät herausholen.

Macbook Pro: Apple bestätigt High Power Mode für M1 Max
Artikel
  1. Bundesregierung: Autobahn App 2.0 im ersten Quartal 2022 geplant
    Bundesregierung
    Autobahn App 2.0 im ersten Quartal 2022 geplant

    Die Opposition kritisiert die massiven Kosten, Nutzer bewerten die App schlecht. Dennoch soll die Autobahn App nun erweitert werden.

  2. Klage: Google soll E-Privacy und Werbemarkt manipuliert haben
    Klage
    Google soll E-Privacy und Werbemarkt manipuliert haben

    Mehrere US-Bundesstaaten haben Klage gegen Google eingereicht. Das Unternehmen rühmt sich derweil, Regulierungen verlangsamt zu haben.

  3. Silence S04: Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt
    Silence S04
    Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt

    Beim Elektroauto Silence S04 kann der Nutzer den Akku selbst wechseln, wenn dieser leergefahren ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Gutscheinheft mit Direktabzügen und Zugaben • Nur noch heute: Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt • Roccat Suora 43,99€ • Razer Goliathus Extended Chroma Mercury ab 26,99€ • Seagate SSDs & HDDs günstiger • Alternate (u. a. ASUS ROG Strix Z590-A Gaming WIFI 258€) [Werbung]
    •  /