Abo
  • Services:

Sicherheitssystem des LHC einsatzbereit

Erste Tests für Neustart voraussichtlich Ende Oktober

Langsam wird es ernst unter dem schweizerisch-französischen Grenzgebiet: Die Wissenschaftler des Cern haben das Sicherheitssystem des Large Hadron Colliders fertiggestellt. In einem Monat könnten die ersten Tests im reparierten Teilchenbeschleuniger stattfinden.

Artikel veröffentlicht am ,

Das neue Sicherheitssystem des Large Hadron Colliders (LHC) ist fertig. Das sogenannte Quench Protection System (QPS) soll einen Schaden an dem Teilchenbeschleuniger, wie er im September 2008 aufgetreten ist, in Zukunft verhindern. Derzeit wird das System in einem der Sektoren des LHC getestet.

Magnetüberwachung

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Grasbrunn
  2. Melitta Professional Coffee Solutions GmbH & Co. KG, Minden

Das QPS ermögliche es den Wissenschaftlern, die Verbindungen zwischen den Magneten dauernd zu überwachen. "Wenn das System irgendeine Auffälligkeit feststellt, stoppt es automatisch die Stromzufuhr zu den Magneten und verhindert so Schäden", sagte Cern-Mitarbeiter Gianluigi Arduini der BBC.

 

Im vergangenen Jahr war an einer Schweißverbindung zwischen zwei supraleitenden Magneten ein Lichtbogen entstanden, der einen Heliumtank beschädigte. Durch das Loch waren rund 6 Tonnen Helium, das als Kühlmittel dient, entwichen.

Test im Oktober

Derzeit bereiten die Cern-Wissenschaft den Start des LHC vor, der für November geplant ist. Ein einzelner Teilchenstrahl mit geringer Energie wird voraussichtlich schon in der zweiten Oktoberhälfte auf die Reise geschickt, erfuhr die BBC vom Cern. Dieser Beam würde allerdings nicht den ganzen Ring durchfliegen, sondern nur einige Sektoren des LHC.

Aus Sorge um die Magnete wird der LHC zunächst nur mit halber Kraft betrieben. Der Beschleuniger ist zwar dafür ausgelegt, dass Teilchenstrahlen mit einer Energie von 7 Tera-Elektronenvolt (TeV) hindurchgejagt werden. Beim Neustart soll der LHC aber nur mit 3,5 TeV pro Beam betrieben werden. Wenn die Magnete halten, soll im Laufe des Jahres 2010 die Energie auf 5 TeV erhöht werden. Der Betrieb mit 7 TeV ist erst nach der Winterpause 2010/11 geplant.

Die Reparatur des LHC dauert inzwischen ein Jahr und wird am Ende rund 40 Millionen Schweizer Franken kosten, umgerechnet knapp 26,5 Millionen Euro.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  3. 4,25€

Trollebekämpfer 30. Sep 2009

Ich muss mir um die Existenz von Trolle keine Sorgen mehr machen.

cyd 30. Sep 2009

na besonders gute Kritiken hat dieses Buch ja nicht bekommen. Ist vor allem wegen seiner...

cyd 30. Sep 2009

also bewiesen dass sw Löcher entstehen hat auch noch keiner und damit meine ich nicht...

Egon Schmid 30. Sep 2009

@ Admin: Diese Version bitte löschen!

LordPinhead 29. Sep 2009

Ich hoffe du hast ein Maisfeld um genug Popcorn dafür zu haben ;)


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /