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Googles Textverarbeitung erhält einen Formeleditor

Kleinere Verbesserungen an Googles Office-Rivalen. Googles Onlinetextverarbeitung "Text und Tabellen" wurde um einige neue Funktionen ergänzt, die das Paket praxistauglicher machen sollen. Für Schüler, Lehrer und Wissenschaftler dürfte der Formeleditor die wichtigste Neuerung sein.
/ Jens Ihlenfeld
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Ein Formeleditor, der in normalen Textverarbeitungen wie Microsoft Office seit Jahren zum Standard gehört, fehlte Googles Angebot bislang. Die neue Funktion unter docs.google.com(öffnet im neuen Fenster) befindet sich unter dem Menü Einfügen/Gleichung. Die Notation erfolgt im TeX-Format(öffnet im neuen Fenster) , wobei Menüs helfen, Formeln auch mit Hilfe von Symbolen aufzubauen. Die Inhalte müssen dann manuell angepasst werden. Die Gleichungen werden als Grafik in den Text eingefügt und können auch nachträglich bearbeitet werden.

Fußnotenfunktion verbessert

Für Texte und chemische Gleichungen wurden hoch- und tiefgestellte Zeichen in Googles Onlinebürosoftware integriert. Dazu kommt eine Übersetzungsfunktion für einzelne markierte Wörter und Begriffe. Fußnoten können zudem in den Druckeinstellungen so konfiguriert werden, dass sie als Endnoten auf einer separaten Seite hintereinander gedruckt werden.

Das Umfragemodul, das im Deutschen im Text- und Tabellenhauptmenü unter Neu/Form zu finden ist, enthält nun bedingte Verknüpfungen. Damit können Fragen basierend auf einer vorhergehenden Antwort direkt angesprungen werden. Der dazugehörige Fragentyp heißt "Abhängig von Antwort auf Seite gehen".

Sämtliche Neuerungen stehen auch in der deutschen Fassung von Googles Online-Office-Anwendung zur Verfügung.


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