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Test: PSP Go - die Online-Playstation für unterwegs

Innovatives Gerätekonzept zu einem hohen Preis und mit einigen Schwachstellen

Erster! Mit der PSP Go wagt Sony Computer Entertainment einen mutigen Schritt und bringt das erste klassische Handheld auf den Markt, das Inhalte nur über das Internet beziehen kann. Funktioniert das Konzept? Und wie gut ist das Gerät?

Artikel veröffentlicht am ,

Irgendwann wird womöglich jede Konsole und jedes Handheld seine Inhalte aus dem Onlineangebot des jeweiligen Herstellers beziehen - ohne Handel, ohne defekte DVDs oder Blu-rays und ohne Schwarzkopieproblematik. Deshalb ist die PSP Go von Sony Computer Entertainment (SCE) tatsächlich ein Fall fürs Geschichtsbuch: Erstmals bringt ein klassischer Konsolenhersteller ein derartiges Gerät auf den Markt. Die wahlweise schwarze oder weiße Playstation für unterwegs ist ab 1. Oktober 2009 für rund 250 Euro weltweit erhältlich. Golem.de konnte ein fertiges Modell ausführlich unter die Lupe nehmen.

 

Inhalt:
  1. Test: PSP Go - die Online-Playstation für unterwegs
  2. Test: PSP Go - die Online-Playstation für unterwegs

Von der zuletzt veröffentlichten klassischen Playstation Portable, der weiterhin verfügbaren PSP 3000, unterscheidet sich die PSP Go auf den ersten Blick. Statt als breiter Riegel liegt sie eher klein und mit knapp 155 Gramm sehr leicht in der Hand. Um Zugriff auf Steuerkreuz und Bedienelemente zu haben, lässt sie sich mit einem Slide-Mechanismus aufklappen. Im Inneren der beiden PSP-Modelle arbeitet fast die gleiche Technik, nämlich eine R4000-CPU von Mips Technologies, beide Varianten verfügen über 64 MByte Ram Arbeitsspeicher. Anstelle des in bisherigen PSPs verbauten UMD-Laufwerks verfügt die Go allerdings über einen internen Speicher mit einer Größe von 16 GByte, den der Spieler zum Ablegen von Spielen oder Filmen verwenden kann.

Derlei Inhalte kommen über die Onlineverbindungen auf das Gerät. Die PSP Go unterstützt dazu ebenso wie die anderen PSPs den WLAN-Zugang nach dem Standard IEEE 802.11b, zusätzlich beherrscht sie Bluetooth 2.1. Die Einrichtung läuft vollständig über die integrierte Nutzeroberfläche, ist komfortabel und verwendet zeitgemäße Sicherheitsstandards wie WPA 2.

Der Zugriff auf das Playstation Network und die dortigen Stores funktioniert wie auf jeder anderen PSP. Das ist schön, weil ohne weitere Probleme einfach alles klappt. Allerdings nur solange, bis der User mal schnell ein Spiel auf die Go laden möchte: Je nach Größe kann das ganz schön dauern. Für eine rund 1,01 GByte große Testversion von Gran Turismo PSP etwa müssen Ladezeiten von rund 1,5 Stunden eingerechnet werden. Schnell ein Spielchen zwischendurch zu laden, beispielsweise auf dem Flughafen beim Umsteigen, wird also nicht funktionieren. Allerdings hat SCE angekündigt, künftig in der Reihe "Minis" auch kleinere Spiele anzubieten.

Test: PSP Go - die Online-Playstation für unterwegs 
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Der Kaiser! 01. Dez 2009

Der Kaiser! 01. Dez 2009

Immer wieder angenehm mit Adblock herumzusurfen.. :)

Der Kaiser! 01. Dez 2009

Die Preise werden schnell anziehen wenn es nur noch diese Scheisse gibt!

Der Kaiser! 01. Dez 2009

:)

Der Kaiser! 01. Dez 2009

Wenn das nur so sinnvoll funktioniert, dann hätten sie sich das WLAN auch schenken können!!


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