• IT-Karriere:
  • Services:

Helios - Microsoft forscht am Betriebssystem der Zukunft

Satellitenkernel laufen selbstständig auf verschiedenen Chips im Rechner

Microsoft hat mit Helios ein neues Betriebssystem entwickelt, das auf heterogene Systemarchitekturen ausgelegt ist. Sogenannte Satellitenkernel sollen auf möglichst vielen Chips im System laufen und die heute ungenutzte Rechenkapazität beispielsweise von Grafikkarten und Netzwerkkarten nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das von Microsoft Research entwickelte System Helios setzt auf Microsofts Projekt Singularity auf, ein Betriebssystem, das Microsoft für Forschungszwecke entwickelt hat. Helios ist ein solches Forschungsprojekt, um zu untersuchen, wie sich die in modernen Rechnern auf verschiedene Chips verteilte Rechenkapazität nutzen lässt. Bei Microsofts Experimenten ließ sich dadurch die Leistung von Applikationen um bis zu 39 Prozent steigern.

Inhalt:
  1. Helios - Microsoft forscht am Betriebssystem der Zukunft
  2. Helios - Microsoft forscht am Betriebssystem der Zukunft

Dazu setzt Helios auf ein System von sogenannten Satellitenkerneln, die autonom auf den einzelnen Chips laufen, sei es der Prozessor auf einer Netzwerkkarte, ein Grafikchip oder Prozessorkerne einer CPU. Helios soll Applikationen dabei beliebig auf den heterogenen Chips mit ihren unterschiedlichen Architekturen verteilen, ein Affinitätsindex dafür sorgen, dass Applikationen auf den Chips landen, auf denen sie am besten aufgehoben sind.

Damit Applikationen zwischen den Chips trotz unterschiedlicher Architekturen problemlos verschoben werden können, setzt Microsoft auf seine Common Intermediate Language (CIL). Helios nutzt den CIL-Code, um daraus eine an den jeweiligen Chip angepasste Version zu kompilieren. Ist dazu Assemblercode notwendig, werden verschiedene Codevarianten für unterschiedliche Chips in die Applikation eingebettet und jeweils der passende Code verwendet. So kann Helios Applikationen ein einheitliches Interface zur Verfügung stellen, unabhängig davon, auf welchem Chip diese laufen sollen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Helios - Microsoft forscht am Betriebssystem der Zukunft 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Sharkoon PureWriter TKL RGB Gaming-Tastatur für 49,90€, Cooler Master Silencio FP 140 PWM...
  2. 119,90€ (Bestpreis!)
  3. mit 279€ Tiefpreis bei Geizhals
  4. (u. a. Total War Three Kingdoms - Royal Edition für 18,49€, Ride 4 für 20,99€, Resident Evil...

dddsafff 03. Okt 2009

dann ist es nicht geklaut sondern von der OSS-community übernommen. herrgott, immer diese...

dddsafff 03. Okt 2009

apple seit ende august? naja, ich schätze, du hast deinen dr nicht in informatik gemacht...

argsl_2 01. Okt 2009

loooooool du bist ja genauso helle... lach... schon mal aufgefallen dass normale kameras...

irata 01. Okt 2009

Ich weiß was du meinst. Entwickelt wurde das Transputer-Konzept Ende der 70er, da hat...

Foxfire 30. Sep 2009

Du checkst es einfach nicht: Die Idee ist eine Architektur zu haben bei der die...


Folgen Sie uns
       


Die Entstehung von Unix (Golem Geschichte)

Zwei Programmierer entwarfen nahezu im Alleingang eines der wichtigsten Betriebssysteme.

Die Entstehung von Unix (Golem Geschichte) Video aufrufen
SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    •  /