Fisker Karma - Sportwagen mit Hybridantrieb

US-Autobauer Fisker erhält Förderung vom Energieministerium

Der US-Autohersteller Fisker Automotive hat mit dem Karma eine viertürige Sportlimousine mit Plug-in-Hybridantrieb entwickelt. Im täglichen Einsatz ist das Auto komplett elektrisch unterwegs.

Artikel veröffentlicht am ,

Luxusschlitten müssen keine Spritfresser mehr sein. In Zeiten, in denen Umweltschutz schick ist, setzen auch die Hersteller von Traumautos auf saubere Antriebe. Der US-Automobilhersteller Fisker Automotive hat mit dem Karma eine viertürige Sportlimousine mit Plug-in-Hybridantrieb gebaut.

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Plug-in-Hybridantrieb bedeutet, dass das Auto über einen Akku verfügt, der über eine Steckdose geladen werden kann. Mit einer Ladung soll der Karma 80 km weit rein elektrisch fahren können. Das reicht für die meisten Fahrten aus. Die meisten Autofahrer legen mit ihrem Gefährt weniger als 50 km am Tag zurück. Für die üblichen Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen oder ins Kino kann das Auto also komplett elektrisch betrieben werden.

Für längere Fahrten verfügt der Karma über einen Verbrennungsmotor, der die Reichweite des Fahrzeuges auf über 450 km erhöht. Dieser Motor treibt einen Generator an, der Strom zum Fahren erzeugt.

Q Drive heißt dieser Antrieb, der von dem auf alternative Antriebe spezialisierten Automobilzulieferer Quantum Technologies entwickelt wurde. Der Motor beschleunigt die Sportlimousine in weniger als 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h.

Familienautos ab 2012

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Ab 2012 will das Unternehmen aber auch familientaugliche Fahrzeuge mit Hybridantrieben auf den Markt bringen. In den USA sollen diese unter Einberechnung aller Steuervorteile ab etwa 40.000 US-Dollar zu haben sein.

Gerade hat Fisker vom US-Energieministerium (Department of Energy, DOE) einen Kredit in Höhe von 528 Millionen US-Dollar erhalten. Der Großteil des Geldes wird in das Projekt Nina fließen, in dessen Rahmen das Unternehmen Plug-in-Hybridantriebe der nächsten Generation entwickelt. Benannt ist das Projekt nach einem der Schiffe des Entdeckers Christoph Kolumbus. Der Name solle, so Fisker, den Übergang der Automobilindustrie in eine neue Welt symbolisieren.

Fisker Automotive ist ein Joint Venture des US-Sportwagenherstellers Fisker Coachbuild und Quantum Technologies. Gegründet wurde Fisker Coachbuild vom Dänen Henrik Fisker und dem Deutschen Bernhard Köhler. Die beiden Designer hatten zuvor gemeinsam bei BMW und Aston Martin gearbeitet, wo sie an der Entwicklung der Luxusautos Aston Martin DB9 und V8 Vantage beteiligt waren.

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k0ll3r 16. Aug 2010

@ Palerider Da kann ich nur voll zustimmen. Mit der Einführung der Kernkraftwerke wurde...

Pipe 29. Sep 2009

Wie sagte (wohl) Arnold Schwarzenegger: "Sparsame Autos sind meist auch sparsam im...

ME_Fire 29. Sep 2009

Das mit dem Fahrrad mach ich auch von Zeit zu Zeit. Manchmal jogge ich die Strecke sogar...

tztzz 29. Sep 2009

warscheinlich zu viel, ich erinner mich nur na top gear prius <-> m3 prius hat bei...



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