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Batterie aus Papier

Zellulose aus grünen Algen überzogen mit Polypyrrole

An einer leichten, ökologischen und preiswerten Batterie aus nichtmetallischem Material arbeiten Forscher der Universität Uppsala. Sie setzen dabei auf eine spezielle Form von Zellulose, dem Grundstoff von Papier.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Forscher um Albert Mihranyan beschreiben in ihrem Aufsatz Ultrafast All-Polymer Paper-Based Batteries in der Oktober-Ausgabe des Journals Nano Letters den Einsatz des Polymers Polypyrrole (PPy), das bislang als zu ineffizient für kommerzielle Batterien eingeschätzt wurde.

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Dabei trugen die Forscher auf das PPy großflächig ein Substrat auf und stellten fest, dass bei genauer Abstimmung der Schichtdicke die Kapazität sowie die Ladungs- und Entladungsraten deutlich verbessert werden können. Der Schlüssel sei eine sehr gleichmäßig und ununterbrochene Nano-Schicht von PPy auf einzelnen Zellulosefasern.

Diese Fasern lassen sich dennoch zu Papierbögen verarbeiten, wobei die Forscher auf eine spezielle Form von Zellulose setzen, die aus einer speziellen Spezies der grünen Alge gewonnen wurde. Sie verfügt über eine etwa 100-mal so große Oberfläche wie die in herkömmlichem Papier genutzte Zellulose.

Eine Batterie auf Basis dieser Technik soll sich beispielsweise in flexibler Elektronik integriert in Kleidung einsetzen lassen. Zudem ließen sich aus großflächigen Elektroden günstige Stromspeicher herstellen.



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Hotohori 29. Sep 2009

Wie hier schon Jemand schrieb: man kann Papier auch anders falten und dann beliebig oft. ;)

LarusNagel 28. Sep 2009

Uppsala ist der Names des Ortes! Nicht der Name der Universität. http://de.wikipedia.org...

Pappenheimer 28. Sep 2009

Ich seh es schon kommen. Durch einen Produktionsfehler in der Papierfabrik werden die...

Amperestunde 28. Sep 2009

Wenn ich korrekt gezählt habe ist das jetzt die dritte news auf golem zu diesem thema...

JenzBenz 28. Sep 2009

Hmm. Also ist dieses Algenpapier Sau rau. Nja, für Batterieren sicherlich ok, aber die...


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