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60 Minuten: Aion - Fantasywelt mit fantastischer Grafik

Wenige Meter vor uns leuchtet ein türkisfarbenes Symbol über dem Kopf eines NPCs namens Vandar - das muss ein Anzeichen dafür sein, dass bei ihm womöglich die erste Quest wartet. Und so ist es dann auch: Vandar erzählt uns per Textfenster etwas über faule Sprigg-Arbeiter, was wir uns genauso wenig wie in anderen MMORPGs durchlesen, und dann haben wir trotzdem den ersten Auftrag. Wir müssen fünf kugelige Minibiester in der Nähe erledigen. Das machen wir - dank der ebenfalls an den Blizzard-Konkurrenten erinnernden Kampfsteuerung ist das ebenfalls kein Problem. Dann kehren wir zu Vandar zurück und bekommen die nächste Quest.

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Die folgenden - nicht weiter spektakulären - Liefer- und Sammelaufträge schicken uns dann etwas schneller weg vom Startpunkt, als es in World of Warcraft der Fall ist. Das sorgt zuerst für Verwirrung, weil wir nicht sicher sind, ob wir womöglich etwas übersehen haben, aber anscheinend war alles in Ordnung. Klasse: Bei den Questtexten sind die Namen von relevanten Personen oder Gegnern oft unterstrichen. Ein Klick darauf öffnet die Weltkarte mit einer Markierung, wo die Gesuchten zu finden sind. Zwischendurch schaffen wir die ersten beiden Levelaufstiege - was aber noch keine weitergehende Bedeutung zu haben scheint.

Rasch landen wir so auf dem Dorfplatz von Ardelle. Hier ist richtig viel los! Jede Menge andere Spieler und NPCs warten auf uns. Allmählich merken wir, wie sich die Spielewelt vergrößert und die Möglichkeiten zunehmen. So können wir bei einem gewissen Minu, seines Zeichens der örtliche Kriegerausbilder, die ersten Handbücher mit neuen Fähigkeiten kaufen. Eine heißt "Robuster Hieb", die andere "Schildabwehr". Beide landen natürlich im Inventar und dann mit einem weiteren Klick im Charakterprofil unseres stämmigen Kriegers.

Eine Quest von Bacorerk, dem Würfelhersteller, schickt uns an den Tunapre-See direkt hinter der nächsten Ecke - und hier holen wir erstmals tief Luft, denn das Gewässer mit seinem riesigen bunten Baum sieht tatsächlich atemberaubend aus. Viel Zeit für Sightseeing ist allerdings nicht, wir überfallen wie beauftragt die Netz-Slinks und mopsen das von Bacorerk benötigte Öl. Und stellen fest, dass wir die gelernten Kampffähigkeiten jetzt irgendwie miteinander kombinieren können - jedenfalls leuchtet im Befehlsmenü deutlich mehr auf als vorher, und wenn wir markierte Felder auswählen, sind die Gegner viel fixer platt. So ganz verstehen wir das noch nicht, aber das kommt wohl mit der Zeit.

Im Dorf Ardelle zurück werden wir neugierig auf die Reisemöglichkeiten. Etwas abseits stehen zwei Typen an einem Teleportiergerät, das wir aber - so erklärt uns der eine - nicht benutzen dürfen, weil es uns momentan noch zerreißen würde. Also reden wir mit dem andern Kerl, und der lässt uns fliegen - womit in diesem Fall das Gegenstück etwa zu einem automatisch ablaufenden Greifenflug in World of Warcraft gemeint ist. Allerdings befinden wir uns in einer Art Geisterkurier, mit dem wir durch Wälder zum nächstgelegenen Stützpunkt sausen, den wir übrigens vorher noch nicht besucht und haben - in Aion scheint das auch ohne das sonst übliche Freischalten zu gehen.

Die ersten 60 Minuten sind um, wir beenden Aion vorerst. Der Einstieg hat Spaß gemacht, war nicht zu kompliziert und auch technisch gab es keine Probleme. Golem.de wird die nächsten Tage und Wochen weiterspielen.

In der Rubrik "60 Minuten" nimmt Golem.de aktuelle Titel direkt nach der Veröffentlichung in der offiziellen Verkaufsversion für eine Stunde unter die Lupe - Auspacken und Installieren nicht eingerechnet. Einen Test kann dieser erste Eindruck nicht ersetzen. Er gibt aber Aufschluss darüber, was die Spieler nach dem Start erwartet.

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Maxiklin 05. Okt 2009

:) Also so ganz verstehe ich die Kritik daran nicht. Vor allem kann man nicht vom Chat...

Maxiklin 05. Okt 2009

Also von einem 5 Minutenvideo in einer eher mauen Qualität (wie ja fast alle Filme aus...

Maxiklin 05. Okt 2009

@VEE Ähm, wie lächerlich ist das denn ? :) Als wenn dich Spieler XYZ bei paar 1000...

Maxiklin 05. Okt 2009

Also MEIN Ding ist sowas nicht, aber die Geschmäcker sind halt verschieden :) Für mich...

FranUnFine 30. Sep 2009

Yo mamma is so fat Obi Wan said: "That is no moon!"


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