Abo
  • Services:

Post bremst angeblich De-Mail aus

Start des Regierungsprojekts könnte sich auf 2011 verschieben

Die Deutsche Post bremst durch gezieltes Lobbying das De-Mail-Projekt der Bundesregierung aus, meldet die Financial Times Deutschland. Der elektronische Brief für eine sichere Bürokommunikation hätte noch vor der Wahl auf den Weg gebracht werden können, doch die Post wolle sich einen Startvorteil verschaffen.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Financial Times Deutschland haben Vertreter der Post "maßgeblichen Anteil daran, dass die Einführung des De-Mail-Dienstes für eine sichere elektronische Briefkommunikation sich weiter verzögert". Eigentlich sollte das dafür nötige "Bürgerportalgesetz" schon in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden, der De-Mail spätestens 2010 bundesweit starten.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Berlin
  2. INCENT Corporate Services GmbH, Berlin

So sei das vom Bundesinnenministerium federführend ausgearbeitete Gesetz vor allem auf Intervention der Post nicht mehr durchs Parlament gekommen, berichtet das Blatt unter Berufung auf "zwei voneinander unabhängige Quellen, die das Verfahren beobachten". Die Post weist die Vorwürfe zurück.

Durch die verzögerte Gesetzgebung sei ein flächendeckender Start von De-Mail erst 2011 wahrscheinlich. Derweil wolle die Post ihr eigenes Projekt für elektronische Briefe schon 2010 starten. Aufgrund der fehlenden gesetzlichen Grundlage können dabei zwar keine Dienstleistungen wie Einschreiben mit Rückschein oder Zustellurkunden angeboten werden, mit Standardprodukten könnte die Post aber bereits frühzeitig Kunden binden, heißt es in dem Bericht.

Zusammen mit der Telekom und United Internet will das Bundesinnenministerium ab Oktober 2009 in Friedrichshafen einen De-Mail-Testlauf starten: Das System soll es beispielsweise Banken und Versicherungen erlauben, rechtsverbindliche elektronische Post zu versenden. Die Post arbeitet mit Brief im Internet derweil an einem konkurrierenden System.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. 211,71€ für Prime-Mitglieder
  3. 18,99€

Klaus Wixdirein 03. Mär 2010

und schon ises weg das video... manamana

gukrtensaft 28. Sep 2009

AHAHAHAHAHAHAH ! BOAHAHAHAHAHAHAHAH ! Selten so gelacht ! Für emails zahlen, womöglich 1...

Name 26. Sep 2009

Suche dir einen offenen Mailserver und richte den in deinem Mail-Programm als...

redwolf 25. Sep 2009

Gut das die sich schon selbst bekämpfen. Go Deutsche Post, Go.

grmpf 25. Sep 2009

Na und? In vielen Filialen steht jetzt der freundliche Kioskbesitzer oder ein...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 (Crimson Canyon) - Test

Der NUC8 alias Crimson Canyon ist der erste Mini-PC mit einem 10-nm-Chip von Intel. Dessen Grafikeinheit ist aber deaktiviert, weshalb Intel noch eine Radeon RX 540 verlötet. Leider steckt im System eine Festplatte, weshalb der NUC8 sehr träge reagiert und vergleichsweise laut wird.

Intel NUC8 (Crimson Canyon) - Test Video aufrufen
Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


      •  /