Namensschild mit E-Ink-Technologie
Auf Messen und Konferenzen bekommen die Besucher Namensschilder, die sie anstecken oder an Bändern um den Hals tragen müssen. Mit der Zeit kommt da eine gehörige Trophäensammlung zusammen. Künftig könnte damit Schluss ein: Das koreanische Unternehmen Neolux(öffnet im neuen Fenster) hat einen wiederverwendbaren Badge entwickelt.
Statt aus Papier, das in eine Plastikhülle gesteckt wird, besteht dieser aus einem Display des US-Unternehmens E-Ink. Das ermöglicht es, die Schilder für verschiedene Veranstaltungen einzusetzen: Name und Funktion des Trägers sowie das Logo der Messe werden auf das Display geladen und der Nutzer kann sich das Schild anstecken.
Vorteil dieser Displaytechnik, die auch bei den E-Book-Readern eingesetzt wird, ist, dass sie nur Strom verbraucht, wenn der dargestellte Inhalt verändert wird. Allerdings liegt auch genau da der Nachteil der Technik: Anders als ein Papierschild, bietet die E-Ink-Technik die Möglichkeit, die Inhalte zu verändern. Sollte sich diese Technik aus Korea also durchsetzen, ist zu befürchten, dass Messe- und Kongressbesucher künftig mit wild blinkenden Namensschildern herumlaufen.
Das koreanische Unternehmen Neolux bietet eine Reihe von Produkten auf E-Ink-Basis an, wie etwa animierte Werbetafeln. Eine Ausführung wird mit integrierter Solarzelle geliefert, die gleich den Strom für die Tafel erzeugt. Auch einen E-Book-Reader mit dem Namen Nuut Book hat das Unternehmen im Programm.
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