• IT-Karriere:
  • Services:

Abbyy Finereader 10 erkennt auch Texte in Handyfotos besser

Liest komplexere Dokumente genauer ein und spuckt komfortablere HTML-E-Books aus

Abbyy hat die Windows-OCR-Software Finereader 10 vorgestellt. Sie soll Dokumente besser aus Digitalkamera- und Handyfotos rekonstruieren können, mit komplexeren Dokumentenstrukturen zurechtkommen und auch sonst einiges Neues bieten.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der zweiten Generation von Abbyys Adaptive Document Recognition Technology (ADRT) soll der Finereader 10 sehr komplexe eingescannte Dokumente besser rekonstruieren können. Das beinhaltet auch Inhaltsverzeichnisse, die hierarchische Struktur der Überschriften und die genauere Wiedergabe von Fußnoten und Schriftarten.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum München
  2. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München

Beim Rekonstruieren von Seitenlayouts kann der Finereader 10 laut Abbyy Dokumente mit einem Hintergrundbild besser erkennen als sein Vorgänger. Verbessert werde auch die Darstellung von Grafiken und Diagrammen. Die Erkennungsrate von Texten, die in asiatischen Sprachen wie Chinesisch und Japanisch verfasst sind, wurde um 30 Prozent verbessert. Die Texterkennung von europäischen Sprachen wie Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch soll bis zu 20 Prozent besser werden. Neue erkannte Sprachen sind Koreanisch und Jiddisch.

Bei Dokumenten mit niedriger Bildqualität, Abbyy erwähnt dabei Digitalfotos und Faxe, soll die Erkennung um 30 Prozent verbessert worden sein. Auch mit dem Handy geknipste Texte könne der Finereader 10 besser erkennen als seine Vorgänger. Zur Vorbearbeitung von Dokumentenfotos bietet die Software eine Korrektur von Bildverzerrungen und Aufnahmewinkel sowie eine Reduktion von Bildrauschen (ISO Noise).

Weitere Veränderungen, die der Finereader 10 mit sich bringt, sind eine überarbeitete Bedienoberfläche, die mit weniger Klicks zum erkannten Dokument führen soll. Die vom Finereader 10 analysierten Dokumente können als Microsoft-Office-Dokumente mit vollständiger Formatierung, logischen Verbindungen zwischen den einzelnen Elementen sowie dem korrekten Textfluss über alle Seiten ausgegeben werden. Erstellte PDFs sollen durch eine verbesserte Kompression nun noch etwas kleiner sein, überarbeitet wurde auch der Export als PDF/A.

Für Besitzer von E-Book-Readern ist der verbesserte HTML-Export gedacht. Das automatische Speichern einzelner Kapitel eines Buches ist nun auch in Form von einzelnen HTML-Dateien möglich. Die Software erstellt ein Inhaltsverzeichnis mit Hyperlinks zu den jeweiligen Dateien, um die Navigation zwischen den Kapiteln zu vereinfachen und ein langwieriges Scrollen durch das gesamte Dokument zu vermeiden. Das von immer mehr E-Book-Readern unterstützte freie E-Book-Format ePub unterstützt der Finereader 10 nicht.

Der Abbyy Finereader 10 wird in Kürze in drei Varianten angeboten. Die Einzelplatzlizenz Finereader 10 Professional kostet 149 Euro, die von maximal drei Nutzern gleichzeitig einsetzbare netzwerkfähige Corporate-Variante kostet 999 Euro und für die für ganze Unternehmensniederlassungen gedachte Site Licence Edition gibt es den Preis nur auf Anfrage, da er von der Nutzerzahl abhängig ist. Eingeschränkte Testversionen des Finereaders bietet Abbyy zum Download an, allerdings bisher nur mit der Versionsnummer 9.0.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. 19,95€
  3. (-72%) 8,50€
  4. 2,99€

IrgendEinAnderer 24. Sep 2009

Nein, es ist nicht schwierig ... laut Abbyy lohnt es sich schlicht aus finanziellen...


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

    •  /