Schnelleres 3D-Modelling mit Sketchup 7.1
Die überarbeitete Rendering-Engine von Sketchup 7.1(öffnet im neuen Fenster) erleichtert die Arbeit mit umfangreichen 3D-Modellen. Abhängig von der Hardwareleistung und dem in Bearbeitung befindlichen 3D-Modell sollen Aktionen wie Orbiting, Zooming und Zeichnen schneller und weicher vonstatten gehen. In den meisten Fällen wird sich Sketchup 7.1 laut Produktmanager John Bacus(öffnet im neuen Fenster) zackiger anfühlen, wenn mit umfangreichen Geometriedaten gearbeitet werde.
Außerdem kann Sketchup 7.1 nun auch die Dateiformate Collada und KMZ importieren und exportieren. Collada ist ein offenes 3D-Dateiformat und KMZ ist das Standarddateiformat für 3D-Modelle mit eingebetteten Geodaten.
Zudem können nun mit der Funktion "Get Photo Texture" 3D-Objekte mit Street-View-Fotos aus der Google-Maps-Datenbank texturiert werden. Bacus bezeichnet das als "gruselig-cool".
Googles kostenlose und von Nutzern erweiterbare Onlinedatenbank 3D Warehouse(öffnet im neuen Fenster) kann nun auch Gebäude anzeigen, die sich in der Nähe des Gebäudes befinden, an dem der Nutzer selbst gerade arbeitet. Teile von 3D-Modellen lassen sich nun zudem in das 3D-Warenhaus laden, ohne dass diese erst als separate Dateien gespeichert werden müssen. Das soll beispielsweise dann praktisch sein, wenn mehrere Gebäude gleichzeitig bearbeitet werden.
Benutzer des kostenpflichtigen Sketchup Pro(öffnet im neuen Fenster) erhalten ebenfalls ein kostenloses Update auf die Versionsnummer 7.1. Damit wird auch das zugehörige Dokumentationstool Layout(öffnet im neuen Fenster) auf die Version 2.1 aktualisiert, es enthält unter anderem eine neue Funktion zum einfacheren Dimensionieren von Modellen und zum Erstellen von Maßzeichnungen.
Ideen für Verbesserungen und neue Funktionen für Sketchup(öffnet im neuen Fenster) sammelt das Entwicklerteam auf einer Webseite.