Mesh Networking: Computer sollen sich gegenseitig überwachen

Peer-to-Peer-Technik nutzt Intels AMT

Intel-Entwickler Ylian Saint-Hilaire arbeitet an einer nur als "Mesh Networking Project" bezeichneten Peer-to-Peer-Technik, die die Verwaltung von Computern verändern soll. Die Computer in einem Netzwerk sollen sich dabei gegenseitig überwachen, selbst wenn sie heruntergefahren wurden.

Artikel veröffentlicht am ,

Derzeit arbeitet Saint-Hilaire noch an der Basisinfrastruktur seiner Mesh Networking genannten Technik, mit der er die Verwaltung und Überwachung von Computernetzwerken vereinen will. Denn so lassen sich Systeme ohne zentralen Server verwalten und überwachen, was vor allem für mobile Rechner hilfreich sein soll. Überall kann eine Managementkonsole gestartet werden, die das Mesh durchsucht und alle darin befindlichen Computer und ihren aktuellen Status auflistet.

Stellenmarkt
  1. Trainee (m/w/d) für internationales Projektmanagement
    Scheidt & Bachmann Fare Collection Systems GmbH, Mönchengladbach
  2. Lead Product Owner / Teamleiter Reiseplattform (m/w/d)
    Lidl Digital, Neckarsulm
Detailsuche

Die Software unterstützt Intels AMT-Technik, so dass auch Systeme, die im Energiesparmodus arbeiten oder per Soft-Off heruntergefahren wurden, weiterhin Teil des Mesh-Netzes bleiben. Kann ein System nicht mehr über sein Betriebssystem erreicht werden, springt AMT als eine Art abgespeckte Basislösung ein. Da AMT ein wenig Flash-Speicher zur Verfügung stellt, lassen sich Metadaten und Peer-Informationen abfragen, ohne das System aufzuwecken.

 

Die so entstehenden Mesh-Netzwerke will Saint-Hilaire an einen Cloud-Dienst anbinden, um mehrere Mesh-Netzwerke hinter Proxys und Firewalls miteinander zu verbinden. Dazu sollen lokale Mesh-Leader bestimmt werden, die im Betrieb bleiben und als Relay fungieren.

Der eigentliche Mesh-Agent ist in reinem C geschrieben, damit die Software möglichst portierbar ist. Sie läuft derzeit unter Linux sowie Windows, sowohl im 32- als auch 64-Bit-Modus und kann mit IPv4 ebenso umgehen wie mit IPv6. Sämtlicher Datenverkehr zwischen den Rechnern wird verschlüsselt.

Golem Karrierewelt
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    12.-16.09.2022, virtuell
  2. Adobe Photoshop für Social Media Anwendungen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24./25.08.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Eine erste Version hat er unter der Apache-2.0-Lizenz als Open Source freigegeben.

Nützlich könnte der Ansatz auch für andere Zwecke sein, denn ein solcher skalierbarer Cluster, der von außen steuerbar ist, ließe sich beispielsweise nutzen, um verteilte Rechenaufgaben zu übernehmen. Auch Software soll sich über die Peer-to-Peer-Architektur effizient verteilen lassen, denn die Updates müssen nur an die lokalen Mesh-Leader verteilt werden, die diese dann ihrerseits weitergeben. Dies gilt auch für den Mesh-Agent, der als sich selbst aktualisierendes Programm ausgelegt ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


jfw 22. Sep 2009

Siehe auch http://askemos.org - funzt.

wrqwre 22. Sep 2009

Und wenn da irgendeine noch so kleine Sicherheitslücke drin ist hat man ein riesen...

Anonymer Nutzer 22. Sep 2009

Um deine Intelligenz wenigstens etwas aufzubessern: Wenn ein PC, der via Mesh ueberwacht...

bla 21. Sep 2009

Ja da hast du recht - allerdings ging es dem OP vor allem um die geplanten Funktionen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Macbook Air M2 im Test
Das Macbook ohne Lüfter, aber mit Notch und Magsafe

Im Vergleich zum Apple Macbook Pro ist das Air mit M2-Chip eine Generation weiter. Auch ohne Lüfter ist es ein leistungsstarkes Notebook.
Ein Test von Oliver Nickel

Macbook Air M2 im Test: Das Macbook ohne Lüfter, aber mit Notch und Magsafe
Artikel
  1. Blizzard: Diablo 4 setzt auf vier Saisons pro Jahr mit Zurücksetzungen
    Blizzard
    Diablo 4 setzt auf vier Saisons pro Jahr mit Zurücksetzungen

    Shop, kostenpflichtige Extras und die Saisons: Blizzard macht offizielle Angaben rund um die Live-Service-Pläne für Diablo 4.

  2. Botnetz: Google blockiert Rekord-DDoS-Angriff
    Botnetz
    Google blockiert Rekord-DDoS-Angriff

    Für einen Kunden konnte Google den größten HTTPS-basierten DDoS-Angriff mit 46 Millionen Anfragen pro Sekunde abwehren.

  3. Alternatives Android: GrapheneOS schickt Google in die Sandbox
    Alternatives Android
    GrapheneOS schickt Google in die Sandbox

    Gefangen in einer Sandbox sind Googles Play-Dienste unter GrapheneOS weniger invasiv, aber fast so komfortabel wie sonst. Trackerfrei sind sie jedoch nicht.
    Ein Erfahrungsbericht von Moritz Tremmel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (MSI RTX 3090 Gaming 1.269€, Seagate Festplatte ext. 18 TB 295€) • PS5-Deals (Uncharted Legacy of Thieves 15,38€, Horzizon FW 39,99€) • HP HyperX Gaming-Maus -51% • Alternate (Kingston Fury DDR5-6000 32GB 219,90€ statt 246€) • Samsung Galaxy S22+ 5G 128 GB 839,99€ [Werbung]
    •  /