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Mesh Networking: Computer sollen sich gegenseitig überwachen

Peer-to-Peer-Technik nutzt Intels AMT

Intel-Entwickler Ylian Saint-Hilaire arbeitet an einer nur als "Mesh Networking Project" bezeichneten Peer-to-Peer-Technik, die die Verwaltung von Computern verändern soll. Die Computer in einem Netzwerk sollen sich dabei gegenseitig überwachen, selbst wenn sie heruntergefahren wurden.

Artikel veröffentlicht am ,

Derzeit arbeitet Saint-Hilaire noch an der Basisinfrastruktur seiner Mesh Networking genannten Technik, mit der er die Verwaltung und Überwachung von Computernetzwerken vereinen will. Denn so lassen sich Systeme ohne zentralen Server verwalten und überwachen, was vor allem für mobile Rechner hilfreich sein soll. Überall kann eine Managementkonsole gestartet werden, die das Mesh durchsucht und alle darin befindlichen Computer und ihren aktuellen Status auflistet.

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Die Software unterstützt Intels AMT-Technik, so dass auch Systeme, die im Energiesparmodus arbeiten oder per Soft-Off heruntergefahren wurden, weiterhin Teil des Mesh-Netzes bleiben. Kann ein System nicht mehr über sein Betriebssystem erreicht werden, springt AMT als eine Art abgespeckte Basislösung ein. Da AMT ein wenig Flash-Speicher zur Verfügung stellt, lassen sich Metadaten und Peer-Informationen abfragen, ohne das System aufzuwecken.

 

Die so entstehenden Mesh-Netzwerke will Saint-Hilaire an einen Cloud-Dienst anbinden, um mehrere Mesh-Netzwerke hinter Proxys und Firewalls miteinander zu verbinden. Dazu sollen lokale Mesh-Leader bestimmt werden, die im Betrieb bleiben und als Relay fungieren.

Der eigentliche Mesh-Agent ist in reinem C geschrieben, damit die Software möglichst portierbar ist. Sie läuft derzeit unter Linux sowie Windows, sowohl im 32- als auch 64-Bit-Modus und kann mit IPv4 ebenso umgehen wie mit IPv6. Sämtlicher Datenverkehr zwischen den Rechnern wird verschlüsselt.

Eine erste Version hat er unter der Apache-2.0-Lizenz als Open Source freigegeben.

Nützlich könnte der Ansatz auch für andere Zwecke sein, denn ein solcher skalierbarer Cluster, der von außen steuerbar ist, ließe sich beispielsweise nutzen, um verteilte Rechenaufgaben zu übernehmen. Auch Software soll sich über die Peer-to-Peer-Architektur effizient verteilen lassen, denn die Updates müssen nur an die lokalen Mesh-Leader verteilt werden, die diese dann ihrerseits weitergeben. Dies gilt auch für den Mesh-Agent, der als sich selbst aktualisierendes Programm ausgelegt ist.



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jfw 22. Sep 2009

Siehe auch http://askemos.org - funzt.

wrqwre 22. Sep 2009

Und wenn da irgendeine noch so kleine Sicherheitslücke drin ist hat man ein riesen...

Anonymer Nutzer 22. Sep 2009

Um deine Intelligenz wenigstens etwas aufzubessern: Wenn ein PC, der via Mesh ueberwacht...

bla 21. Sep 2009

Ja da hast du recht - allerdings ging es dem OP vor allem um die geplanten Funktionen...


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