Ins 3D-Kino mit der eigenen Designerbrille
In den USA sollen kurz vor dem Filmstart von Avatar im Dezember 2009 Designer-3D-Brillen unter anderem von Gucci verkauft werden, die mit der in 3D-Kinos anzutreffenden, auf Polfiltern basierenden Stereoskopietechnik von RealD kompatibel sind. Etwas später sollen dann auch Brillenträger RealD-Brillen in der eigenen Sehstärke bei ihrem Optiker bestellen können.
RealD-Chef Michael Lewis verriet diese Neuigkeiten laut eines Berichts des Hollywood-Filmbranchenmagazins Variety(öffnet im neuen Fenster) auf dem 3D Entertainment Summit. Er antwortete damit auf den Fox-Sports-Aufsichtsrat David Hill, der dem 3D-Kino mehr Erfolg prognostiziert, sobald auch die Brillen großartig aussähen. Die Schutzbrillen würden seine Teenager-Töchter eher davon abhalten, sich zu Verabredungen im Kino zu treffen.
Brillenträger müssen die unattraktiven 3D-Brillen zudem bisher über die eigene Brille stülpen, was nicht immer angenehm ist, nicht immer funktioniert und auch nicht besonders gut aussieht. Während Polfilter-3D-Brillen künftig auch in der eigenen Sehstärke angeboten werden, gab es für die aufwendigeren Shutter-Brillen bisher keine derartigen Ankündigungen.
Da 3D-Kinos vor allem mit computergenerierten Animationsfilmen locken und damit viele Familien mit Kindern ansprechen, plant RealD nun auch kleinere Filterbrillen für Kinder. Entsprechende Pläne gab Lewis gegenüber Variety bekannt.