Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Aion verzichtet auf "Sicherheitssoftware" Gameguard

NC Soft will umstrittene Anti-Cheat-Software zumindest vorerst nicht verwenden. Das Interesse am Onlinerollenspiel Aion ist groß – aber offensichtlich waren viele potenzielle Spieler durch den zwangsweisen Einsatz der Anticheat-Software Gameguard abgeschreckt. Jetzt hat NC Soft entschieden, dass das Programm beim Europastart von Aion nicht zum Einsatz kommt.
/ Peter Steinlechner
72 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

"Schade eigentlich, aber sowas werde ich nicht kaufen" – so ein Kommentar im Forum von Golem.de darüber, dass das Onlinerollenspiel Aion mit seiner Betaversion die Sicherheitssoftware Gameguard zwangsweise mitinstalliert hat.

Jetzt hat NC Soft bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster): "Nach Analyse unserer Resultate aus der offenen Beta haben wir uns entschlossen, Gameguard zum Launch des Spiels nicht einzusetzen. Wir werden weiterhin daran arbeiten, Gameguard innerhalb Aions kompatibel zu machen, aber im Moment ist es für uns das Wichtigste, dass unsere Spieler Aion so problemlos wie möglich erleben können."

Gameguard stammt vom südkoreanischen Unternehmen Inca Internet(öffnet im neuen Fenster) und soll vor Hacks, Bots und sonstigen Cheats schützen. Kritiker bemängeln unter anderem, dass es sich tief in das System des Spielers integriert und nur schwierig wieder zu entfernen ist. Außerdem soll das Programm Sicherheitslücken haben.

Aion kommt in Deutschland offiziell am nächsten Freitag, dem 25. September 2009 auf den Markt. Das Programm versetzt Spieler als Mitglied des dunklen Volks der Asmodier oder als engelsgleiche Elyos in die Fantasywelt von Atreias. Bislang hat NC Soft angeblich in den USA und Europa rund 400.000 Exemplare des Spiels an Vorbesteller verkauft, was Aion zum bislang erfolgreichsten Start eines MMORPGs im Jahr 2009 verhelfen dürfte. In Asien ist das Programm bereits seit Ende 2008 auf dem Markt.


Relevante Themen