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Infineon-Chef schließt weiteren Stellenabbau nicht aus

Weitere Verlagerung der Fertigung von Europa nach Asien. Gegenüber der Wirtschaftswoche zeigte sich Infineon-Chef Peter Bauer trotz der Rückkehr in den Dax mit dem Nettoergebnis unzufrieden. Er schließt auch einen weiteren Stellenabbau beim Chiphersteller nicht aus.
/ Christian Klaß
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Nach dem negativen Infineon-Nettoergebnis im vergangenen Quartal müsse nun an Ertrag zugelegt werden, um den Erwartungen des Kapitalmarkts gerecht zu werden. Der Personalabbau stehe laut Peter Bauer "nicht im Fokus". Klar sei aber, dass Infineon "bei den Kosten nicht locker lassen" dürfe, nur weil sich die finanzielle Situation entspannt habe.

Durch Währungseffekte aufgrund des starken Euros hat Infineon Bauer zufolge in den vergangenen zwei Jahren 300 Millionen Euro weniger erwirtschaftet. Das Unternehmen will deshalb die Fertigung "weiter in Richtung Asien" verlagern.

"Das ist aber nicht mit einem Radikalabbau von Fertigungskapazitäten in Europa verbunden", so Bauer zur Wirtschaftswoche(öffnet im neuen Fenster). "Eine Halbleiterfertigung ist kein Zeltlager, das sie mal eben hier abbauen und schnell woanders wieder aufbauen können."

Bauer will bei von ihm erwarteten weiteren Übernahmen und Zusammenschlüssen in der Branche "aktiv mitmischen", jedoch "nicht auf Teufel komm raus einen Deal machen."


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