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Spieletest: Need For Speed Shift - jetzt wird's ernst

Vom toleranten Unfall- und Schadensmodell abgesehen verlangt einem die Steuerung einiges ab - insbesondere wer die Fahrhilfen deaktiviert, hat in engen Kurven und beim Bremsen zunächst große Probleme. Je nach Modell sind die Unterschiede beim Fahren deutlich spürbar - ein BMW 135i fährt sich komplett anders als ein Bugatti Veyron, ein Porsche ist eine ganz andere Welt als ein Nissan oder ein Lamborghini. Klingt selbstverständlich, wird aber von viel zu wenig Spielen so konsequent umgesetzt wie hier. Die abwechslungsreichen Herstellerwettbewerbe bringen zusätzliche Abwechslung, und in den Optionsmenüs darf im begrenzten Umfang noch Hand an die Fahrzeuge gelegt werden. Neue Spoiler, Cockpitupgrades, schöne Lackierungen: Shift ist kein Need for Speed Underground, aber wer gerne viel Zeit mit der Verschönerung seines Fuhrparks verbringt, kommt ebenfalls auf seine Kosten.

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Auch die Präsentation ist rundum gelungen: Detaillierte Wagen mit umfangreichem Schadensmodell, wunderschöne Kurse, gutes Geschwindigkeitsgefühl, mehrere Perspektiven inklusive rasanter Cockpit-Sicht: EA nutzt die vorhandene Hardware vor allem auf Playstation 3 und Xbox 360 nahezu optimal. Einziger Wermutstropfen: Die Karriere wird etwas trocken präsentiert - gab es in den Tuningteilen noch pathetisch übertriebene, aber durchaus filmreif inszenierte Zwischensequenzen zu sehen, wartet Shift kaum mit Story-Elementen zwischen den Rennen auf.

Für zusätzlichen Spaß sorgt der gelungene Mehrspielermodus - auch hier lassen sich Sterne verdienen, zudem finden sich anhand von Rankings und Punkten schnell geeignete Kontrahenten für Wettbewerbe.

Need For Speed Shift hat eine USK-Einstufung ab sechs Jahren erhalten. Die Versionen für Playstation 3 und Xbox 360 kosten rund 60 Euro. Die Fassung für Windows-PCs schlägt mit rund 50 Euro zu Buche, Spieler benötigen als Hauptprozessor mindestens einen Intel Core 2 mit 1,66 GHz oder einen AMD X2 3800+. An Speicher müssen unter XP genau 1 und unter Vista 1,5 GByte an RAM zur Verfügung stehen, und die Grafikkarte muss 256 MByte RAM haben und Pixel Shader 3.0 beherrschen. Auf der Festplatte belegt das Programm rund 6 GByte.

Fazit

Alles anders, fast alles besser! Mit Need for Speed Shift stellt EA die Ausrichtung seiner wichtigsten Rennspielreihe komplett um - und landet einen Volltreffer. Der motivierende Karrieremodus, die unzähligen Kurse und Fahrzeuge, die beeindruckende Optik: Wie im ähnlich gelungenen und fast zeitgleich erschienenen Dirt 2 fällt es schwer, an Shift überhaupt einen Kritikpunkt zu finden. Der gestiegene Realismusgrad stellt zudem auch endlich wieder erfahrene Rennpiloten vor eine Herausforderung, lässt dank zahlreicher zuschaltbarer Hilfen aber auch Einsteiger nicht verzweifeln - und macht Shift so zur lohnenswerten Anschaffung für jeden Rennsportbegeisterten.

 Spieletest: Need For Speed Shift - jetzt wird's ernst
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Imos 19. Dez 2010

Ich mag Simulation wie auch Arcade. Was mich die letzte Zeit sehr stört ist der Trend...

Hallo........... 04. Nov 2010

Ja also ich hab des Spiel auch für pc und hab mit tastatur probiert und es geht überhaupt...

Dom 22. Dez 2009

Also der LAN - Modus ist im Spiel vorhanden. Nur nicht unter dem wie sonst bekannten...

Pa 22. Dez 2009

Mir ist aufgefallen, dass ich den mit LVL 10 "gewonnenen" Wagen unter Quickrace auswählen...

pfc2k8 12. Nov 2009

Ich hab ne Sapphire HD4890 1GB. Spiele Shift unter Windows 7. Auflösung 1920x1080. Das...


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