Googles Bücher sollen gedruckt werden
Obwohl das Google Book Settlement noch nicht gerichtlich genehmigt ist, sucht Google nach weiteren Möglichkeiten, seine digitalisierten Bücher zu vermarkten: Google erlaubt den Zugriff auf einen Teil der Bücher im Angebot Google Books. Diese dürfen auf Bestellung gedruckt werden, berichtet das US-Magazin Wired(öffnet im neuen Fenster) .
Die Vereinbarung bezieht sich auf rund 2 Millionen Bücher aus dem Angebot Google Books, die vor 1923 erschienen sind. Der Urheberrechtsschutz dieser Texte ist abgelaufen. Das bedeutet, sie können problemlos genutzt werden.
300-Seiten-Buch in vier Minuten
Hergestellt werden die Bücher auf Anfrage von der Espresso Book Machine , die das New Yorker Unternehmen On Demand Books entwickelt hat. Das rund 100.000 US-Dollar teure Gerät ist eine Kombination aus Laserdrucker, Binde- und Schneidemaschine, die in Buchläden aufgestellt wird. In vier Minuten macht die Espresso Book Machine aus einem 300 Seiten langen digitalen Text ein fertiges Buch.
Die Herstellungskosten eines Buches liegen bei etwa 3 US-Dollar. Als Verkaufspreis schlägt On Demand Books 8 US-Dollar vor, die sich der Buchhändler, Google und On Demand Books teilen sollen. Google hat bereits angekündigt, seinen Anteil für einen nicht näher bezeichneten guten Zweck zu spenden.



