Exadata 2: OLTP-Maschine von Sun Oracle und Sun
Exadata 2 nutzt Intels aktuellen Xeon-Prozessor mit Nehalem-Kern und bis zu 72 GByte DDR3-Speicher pro Datenbankserver sowie SAS-Festplatte mit 600 GByte, die mit 6 Gigabit/s angebunden sind. Die Anbindung ans Netzwerk wird per Infiniband mit 40 Gigabit/s realisiert. Zudem kann das System auf rund 100 TByte SAS und 336 TByte SATA-Platten im Rack zurückgreifen. Hinzu kommen Flash-Speichermodule von Sun, die den Datenzugriff beschleunigen sollen und von Sun unter dem Begriff Flashfire geführt werden.
Als Software kommt die Oracle Database 11g Release 2 zum Einsatz. Die Software unterstützt unter anderem eine spezielle Kompression, die in der Lage sein soll, Datenmengen um 98 Prozent zu verkleinern.
Damit soll das System rund doppelt so schnell sein wie der Vorgänger Exadata 1. Angeboten wird das System in verschiedenen Ausbaustufen, vom Basissystem, das aus nur einem Datenbank- und Storageserver besteht, bis hin zum voll bestückten Rack mit acht Datenbank- und 14 Storageservern.