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Mittelformatkamera für 35-mm-Objektive

65-Megapixel-Rückteile und Weitwinkel- sowie Teleobjektive verbunden. Das deutsch-ukrainische Unternehmen Hartblei hat eine Mittelformatkamera vorgestellt, an die analoge und digitale Mittelformatrückteile wie das Phase One p65+ mit 65 Megapixeln angeschlossen werden können. Das wäre nichts Besonderes, wenn es nicht normale 35-mm-Objektive wären, die an die Kamera angeschlossen werden.
/ Andreas Donath
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Die neue Mittelformatkamera(öffnet im neuen Fenster) Hartblei CAM ist mit einem Kleinbild-Bajonettanschluss ausgerüstet, an den je nach Ausführung Canons EF-Objektive oder Nikon-F-Optiken geschraubt werden. In die Kamera selbst wurde ein Schlitzverschluss mit Verschlusszeiten von 1/2.000 bis 30 Sekunden integriert.

Die Hartblei CAM kann das Mittelformat mit Spezialobjektiven verbinden, die es nur im 35-mm-Bereich gibt. In Segment der Ultraweitwinkel und lichtstarken Superteles gibt es im Mittelformat-Objektivbereich bislang keine Angebote. Durch Adapter können praktisch alle Objektive anschlossen werden - so zum Beispiel mit Adaptern für Hasselblad auf Canon, Leica auf Canon, Contax auf Canon. Auch Tilt-Shift-Objektive(öffnet im neuen Fenster) können an der Kamera benutzt werden.

Die Kamera kann wahlweise über ihre Folientastatur oder über den angeschlossenen Rechner gesteuert werden. Das Rückteil wird von einem elektrischen Motorschlitten zum Wechseln von Mattscheibe auf Rückteil und zurück bewegt, als Sucher steht ein TTL-Spot-Prismensucher zur Verfügung.

Hartbeil hat zusammen mit Nurizon die Bildkorrekturanwendung Acolens(öffnet im neuen Fenster) auf die Kamera angepasst, um Verzerrungen aus den Bildern herauszurechnen.

Die Hartblei CAM(öffnet im neuen Fenster) kostet rund 5.932 Euro. Dazu kommen noch die Objektive und das Rückteil.


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