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Linux-Kernel-Module in Haskell schreiben

Modifizierter GHC kommt zum Einsatz

Mit einer geänderten Version des Glasgow Haskell Compiler (GHC) ist es möglich, Module für den Linux-Kernel in der funktionalen Programmiersprache Haskell zu schreiben. Eine Anleitung erklärt, wie das funktioniert.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der Linux-Kernel ist in C geschrieben, und so werden normalerweise auch die Module in C geschrieben. Ein Programmierer hat nun eine Möglichkeit gefunden, um die Kernel-Module in der funktionalen Programmiersprache Haskell schreiben zu können. Genutzt wird dafür der GHC in einer Version, die speziell für das Betriebssystem House angepasst wurde.

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Diese GHC-Version wurde so geändert, dass sie Linux-Module erstellen kann. Durch eine weitere Änderung soll es einfacher sein, Kernel-Funktionen zu importieren und exportieren. In der entsprechenden Anleitung wird ausführlich erklärt, wie der GHC vorbereitet wird und wie letztlich Kernel-Module damit erstellt werden können. Die so erstellten Module sollen Typensicherheit bieten und unterstützen Garbage Collection.

Das Ganze ist jedoch eher als interessante Möglichkeit für Haskell-Entwickler zu betrachten. Zudem gibt es mit der Laufzeitumgebung des verwendeten House-GHC 6.8.2 auch noch Probleme. So wird belegter Speicher nicht wieder freigegeben. Beim Hinzufügen und Entfernen von Kernel-Modulen können so große Speicherlecks entstehen, die letztlich zum Systemabsturz führen.



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gargamehl 15. Sep 2009

Tja, vielleicht solltest du mal deine Vorurteile neu justieren.

LordPinhead 15. Sep 2009

Nur C, nicht C++ O-Ton von Linus "In fact, in Linux we did try C++ once already...


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