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"... und alle Hausarbeit ist von Robotern gemacht"

Colin Angle (Foto: wp)
Colin Angle (Foto: wp)
Angles persönlicher Liebling aber ist der Staubsaugerroboter Roomba. Er war "der erste praktisch nutzbare Roboter für den Massenmarkt überhaupt - und er hat den Traum erfüllt, um den herum wir das Unternehmen gegründet hatten", erklärt er.

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Seit knapp 20 Jahren ist iRobot im Geschäft. Angle gründete das Unternehmen 1990 mit seiner Kommilitonin Helen Greiner und Rodney Brooks, der damals Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) war. "Ich habe schon an der Universität an Robotern gearbeitet, und ich war frustriert, dass es trotz aller Bemühungen keinen praktisch einsetzbaren Roboter gegeben hat. Das wollte ich ändern", beschreibt er seine Motivation.

Sinnvolle Anwendung statt cooler Prototyp

Roboter begeisterten Menschen zwar und regten ihre Fantasie an, doch das sei keine Basis für ein tragendes Geschäftsmodell. "Wir mussten lernen, zuverlässige und günstige Roboter zu bauen. Und wir mussten lernen, welche Anwendungen eines Roboters so sinnvoll sind, dass wir den Wechsel von einem coolen Unternehmen, das tolle Prototypen baut, zu einem profitablen Unternehmen schaffen." Das dauerte immerhin zwölf Jahre. 2002 kamen die Erfolgsmodelle Packbot und der Roomba auf den Markt, das war der Durchbruch.

Der Erfolgsfaktor sei klar, so Angle: "Schauen wir einfach an, was wir alles tun müssen, um unseren Haushalt in Ordnung zu halten, und wie wenig wir das leiden können. Aufgaben, die wir oft erledigen müssen und die wir nicht mögen, eignen sich gut dafür, dass sie künftig Roboter erledigen." Da passe der Roomba genau ins Muster. Außerdem gibt es da noch Scooba, der den Fußboden putzt und etwa Looj, der aussieht wie ein kleiner Panzer und Regenrinnen von Schmutz und Laub befreit.

Roboter bleibt Roboter

Technisch sei die Entwicklung der Roboter nicht sehr verschieden, sagt Angle. Bei der Entwicklung des Looj habe man auf Mechanismen des Bewegungssystems des Packbots zurückgegriffen. "Hier haben wir Militärtechnik für ein Produkt für den Massenmarkt eingesetzt. Auf der anderen Seite setzen wir Technik von den Heimrobotern bei der Entwicklung eines neuen kleinen und leichten Militärroboters ein." Zwar handle es sich um sehr unterschiedliche Geschäftsbereiche, aber ein Roboter bleibe eben ein Roboter.

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User 18. Sep 2009

Wieder was gelernt, ich dachte es heisst Schwachkopf/langweiliger Computerfreak. Doch...

ThadMiller 17. Sep 2009

Dann brauch ich wohl (da Türschwellen vorhanden) für jeden Raum nen eigenen Saro...

ME_Fire 17. Sep 2009

Man darf bei den Dingern nicht den Anspruch haben dass sie jedes Mal jeden Fleck in der...

SoIsses 16. Sep 2009

Ich denke mal so manche Mähdrescher, besser Rasenmäher sieht aus der Perspektive eines...

iXena 16. Sep 2009

Sie lassen sich allerdings auch bändigen und mit der Wii-Fernsteuerung in einen normalen...


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