Staubsaugerroboter - Hightech- und Billigware aus Asien

In Südkorea und Japan sind Staubsaugerroboter nichts Ungewöhnliches mehr, auch große Marken wie Samsung und LG Electronics mischen mit – anders als in Europa. Hier sind neben iRobot und Kärcher nur wenige bekannte Hersteller vertreten. Das will LG Electronics mit seinem Roboking ändern und dabei iRobots konkurrierende Roombas übertrumpfen – mit stärkerer Saugleistung und besserer Sensortechnik.
Der Roboking kombiniert Ultraschall- und Infrarotsensoren, was helfen soll, Hindernisse zu umfahren statt sie wie die Roombas leicht anzurempeln. Dennoch nähert sich LG mit dem Roboking der Roomba-Technik an; eine Bodenbürste hilft dem Staubsauger und zwei Seitenbürsten fegen den Dreck aus Ecken zum Einsaugen unter den Roboter. Das ist eine Seitenbürste mehr als bei den Roombas. Zusätzlich kann der Roboter noch Staub mit einem auswaschbaren Tuch aufsammeln.
Die seitliche Rotorbürste der Roombas hat sich auch das chinesische Unternehmen Goldluck Electronics abgeguckt. Zwar gab ein Goldluck-Mitarbeiter gegenüber Golem.de an, dass die eigenen Staubsaugerroboter nicht so hübsch designt seien und dass man nur "30 statt 300 Entwickler" beschäftige, doch dafür würden sie auch nur maximal 180 Euro kosten. Insgesamt elf verschiedene Staubsaugerroboter listet der Katalog, hergestellt werden sie in Shenzhen in China.
Während iRobot voll auf Europa setzt und sich einiges von dem Markt erhofft, hat LG Electronics den Roboking in Berlin nur vorgestellt, plant aber nicht, ihn in Deutschland anzubieten. Anders als Goldluck Electronics(öffnet im neuen Fenster) , die erstmals auf der IFA zugegen waren und nach Handelspartnern suchen, die die Roboter unter eigenem Namen günstig verkaufen wollen.



