NEC, Casio und Hitachi legen Handysparten zusammen

Gemeinschaftsunternehmen käme in Japan auf den zweiten Platz

NEC, Casio und Hitachi verschmelzen ihre Handyproduktion, um auf dem schwierigen Markt in Japan bestehen zu können. Der Umsatz brach dort zuletzt um 51 Prozent ein.

Artikel veröffentlicht am ,

NEC, Casio und Hitachi legen ihre Mobiltelefonproduktion zusammen. Damit entsteht hinter Marktführer Sharp der zweitgrößte Hersteller des Landes. Ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Bezeichnung NEC Casio Mobile Communications soll bis April 2010 den Geschäftsbetrieb aufnehmen, gaben die Partner heute bekannt. NEC wird eine 66-prozentige Beteiligung an der Firma halten, Casio und Hitachi bekommen 17,34 Prozent beziehungsweise 16,66 Prozent.

Stellenmarkt
  1. IT-Referent (w/m/d)
    Bundeskartellamt, Bonn
  2. Data Steward für das Forschungsdatenmanagement (m/w/d)
    BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz
Detailsuche

Der japanische Mobilfunkmarkt gilt als weitgehend gesättigt. Die Hersteller versuchen in China neue Absatzmärkte zu erschließen. Im vergangenen Jahr kündigte Mitsubishi Electric die Schließung seiner Handysparte an und Nokia zog sich aus dem japanischen Markt zurück. NEC Hitachi Casio käme auf einen Marktanteil von 20,2 Prozent und liegt damit vor Panasonic mit 16,8 Prozent.

Nach Angaben der Branchenorganisation Jeita ist der Umsatz mit Mobiltelefonen im Juli 2009 in Japan um 51 Prozent zurückgegangen und damit auf den Stand von vor zwei Jahren gefallen.

NEC hat traditionell starke Beziehungen zu dem japanischen Mobilfunkbetreiber NTT Docomo. Casio und Hitachi, die ihr Handygeschäft bereits seit 2004 zur Hitachi Casio Hitachi Mobile Communications verschmolzen haben, beliefert KDDI, den zweitgrößten Netzbetreiber Japans, mit Mobiltelefonen. Auch Verizon in den USA und LG Telecom in Südkorea gehören zu den Abnehmern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  2. Paw Patrol: US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille
    Paw Patrol
    US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille

    Die US Space Force wird einen hundeähnlichen Roboter von Ghost Robotics auf Patrouille schicken, um Personalkosten zu senken.

  3. Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
    Windows auf dem Mac
    Parallels wird merklich teurer

    Parallels 18 bietet eine native Unterstützung für Windows 11 und eine bessere Ressourcenzuweisung. Allerdings wird die Software teurer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /