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Spieletest: Dirt 2 - schneller Spaß statt Rallye-Realismus

Komplett unbeschadet wird ohnehin kaum jemand sein Fahrzeug vom Start zum Ziel bringen: Die KI fährt, wie von Codemasters-Rennspielen zuletzt gewohnt, recht aggressiv - was auch mal zu Frust auf Grund zu häufiger Zusammenstöße führen kann. Eigene Fehler lassen sich hingegen durch die Möglichkeit, die Zeit zurückzudrehen, notfalls korrigieren; je nach Schwierigkeitsgrad allerdings nur von Zeit zu Zeit, und zudem nur für wenige Sekunden.

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Der Arcadecharakter steht bei Dirt 2 klar im Vordergrund: Zwar gibt es Einstellungsmöglichkeiten an den Wagen, allerdings sind die äußerst überschaubar. Auch das Fahrverhalten ist sehr einsteigerfreundlich gehalten, wenn auch immer noch deutlich mehr Wert auf vernünftiges Bremsverhalten gelegt wird und die Lenkung sensibler ausfällt als in reinrassigen Spaßrennern wie Burnout. Da die Herausforderungen oft kurz gehalten sind und das Drumherum mit Stadionevents und Herausforderungen bekannter Skate- oder BMX-Sportler wie Dave Mirra sehr entertainmentlastig ausfällt, eignet sich das Spiel hervorragend für ein kleines Rennen zwischendurch.

In puncto Onlinemodus hat Dirt 2 im Vergleich zum Vorgänger zugelegt. Viel mehr Optionen und Modi ermöglichen jetzt das Veranstalten eigener Wettbewerbe - alleine oder im Team. Ärgerlich hingegen: Splitscreenrennen gegen Freunde zu Hause sind nicht möglich. Ebenfalls eine kleine Enttäuschung ist, dass der Fuhrpark zwar mit lizenzierten Fahrzeugen von Herstellern wie Subaru, BMW, Mitsubishi oder Toyota aufwartet, er im direkten Vergleich zur Rennspielkonkurrenz aber recht übersichtlich gehalten ist.

Colin McRae: Dirt 2 ist für Playstation 3 und Xbox 360 sowie in einer Version für Nintendo Wii bereits erhältlich, hat eine USK-Einstufung ab sechs Jahren erhalten und kostet etwa 70 Euro. Eine PC-Umsetzung folgt nach aktuellem Stand im Dezember 2009.

Fazit

Rallyepuristen und Simulationsanhänger werden beim Spielen von Dirt 2 mehr denn je den guten alten Zeiten mit Colin McRae nachtrauern. Allen anderen Rennspielfreunden sei der Kauf dieses Titels wärmstens empfohlen: Motivierender Karrieremodus, Traumgrafik und viel Abwechslung machen Dirt 2 zu einem unkomplizierten und technisch über weite Strecken begeisternden Vergnügen.

 Spieletest: Dirt 2 - schneller Spaß statt Rallye-Realismus
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Hanni 10. Jan 2010

Ich finde das Spiel ist schei... das hat nix mehr mit Rally zutun. Ich hätte mich mehr...

Hotohori 15. Sep 2009

Jupp, das Spiel ist der Beweis, dass gute Grafik nicht nur die Technik ausmacht.

Z101 15. Sep 2009

Einigermaßen lustig. Wobei die einzigen echten Kritkpunkt die Grafik und die...

Z101 15. Sep 2009

Bei Racern tut sich auf der Wii leider nicht viel. Schade das Codemasters sich keine Mühe...

DinoDino 14. Sep 2009

Jetzt fehlt nur noch das man nach dem spiel einzelne abschnitte abfahren kann in denen...


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