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Windows 7: Upgrade kann über 20 Stunden dauern

Microsoft hat Dauer von Upgradeprozessen ermittelt. Ein Upgrade von Windows Vista auf Windows 7 kann weit über 20 Stunden dauern, wenn sich entsprechend viele Daten auf dem System befinden. Microsoft hat entsprechende Testergebnisse veröffentlicht. Da die Beispielkonfigurationen teilweise praxisfern sind, könnte die Upgradedauer im realen Leben noch länger ausfallen.
/ Ingo Pakalski
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Microsoft hat den Upgradeprozess auf drei verschiedenen Testumgebungen mit unterschiedlich konfigurierten Systemen untersucht. Die Hardware wurde unterteilt in Einsteiger-, Mittelklasse- und Topgeräte. Die genauen Hardwareaufschlüsselungen listet der entsprechende Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) auf. Da die Tabelle ohne Rücksicht auf Lesbarkeit in die Textspalte gedrückt wurde, kann es erforderlich sein, das Browserfenster zu maximieren, um die Tabelle komplett zu sehen. Falls dies nicht hilft, bleibt noch als Notlösung, die Seite im Querformat auszudrucken.

Auf den drei Systemen wurde einmal eine leere Vista-Installation als Basis genommen. Darauf befanden sich keine zusätzlichen Daten und keine weiteren Applikationen. Einen hohen Praxiswert liefert das allerdings nicht, weil ein solches System bei einem Windows-Anwender kaum vorhanden sein dürfte.

NutzerprofilEinsteiger-HardwareMittelklasse-Hardware Top-Hardware
Clean User
keine Daten,
0 Applikationen
32 Bit: 40 min
64 Bit: 50 min
32 Bit: 30 min
64 Bit: 35 min
32 Bit: 30 min
64 Bit: 35 min
Medium User
70 GByte Daten,
20 Applikationen
32 Bit: 2 h 55 min
64 Bit: 3 h 5 min
32 Bit: 1 h 55 min
64 Bit: 1 h 35 min
32 Bit: 1 h 40 min
64 Bit: 1 h 25 min
Heavy User
125 GByte Daten,
40 Applikationen
32 Bit: 5 h 45 min
64 Bit: 5 h 55 min
32 Bit: 3 h 5 min
64 Bit: 2 h 45 min
32 Bit: 2 h 40 min
64 Bit: 2 h 30 min
Super User
650 GByte Daten,
40 Applikationen
nicht gemessen32 Bit: 20 h 20 min
64 Bit: 10 h 10 min
32 Bit: 11 h 15 min
64 Bit: 8 h

Die nächsthöhere Stufe ist der Medium User, der auf seinem System 70 GByte an Daten besitzt und lediglich 20 Applikationen installiert hat. Die Programmmenge verdoppelt sich beim Heavy User auf gerade einmal 40 installierte Applikationen und die Datenmenge steigt auf 125 GByte. Beim Super User bleiben die installierten Programme mit 40 unverändert, aber die Datenmenge erhöht sich auf 650 GByte.

Während ein 32-Bit-Upgrade bei einem Heavy User auf einem Mittelklassesystem um die 3 Stunden dauert, sieht es bei einem Super User auf einem solchen System noch schlechter aus. Über 20 Stunden kann ein Upgradeprozess von Vista auf Windows 7 dauern. Auf Tophardware verringert sich die Wartezeit auf immer noch unerträglich lange 11 Stunden und 15 Minuten. Deutlich besser fallen die Upgradezeiten auf 64-Bit-Systemen aus. Das 20-Stunden-Upgrade auf Mittelklassehardware verkürzt sich auf 10 Stunden und 10 Minuten. Auf besserer Hardware muss sich ein Super-User mit 8 Stunden Wartezeit begnügen.

Die Anzahl installierter Applikationen wirkt in allen Konfigurationen sehr gering, denn 20 installierte Applikationen sind sehr schnell erreicht und auch 40 Programme sind nicht viel für ein durchschnittliches Windows-System. Weit mehr als 100 installierte Programme sind hier keine Seltenheit. Ein solches Testszenario hat sich Microsoft nicht angesehen. Daher könnten die Wartezeiten bei Upgrades noch deutlich länger dauern, als Microsoft in seinen Tests angegeben hat.

Nähere Informationen zu dem Test von Microsoft liefert der entsprechende Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster).


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