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Südkorea will Cybersicherheitstruppe aufbauen

Regierung überprüft Cybersicherheitsstrategie nach DDoS-Attacken

Nach den massiven Angriffen auf Computer im Land hat die südkoreanische Regierung ihre Strategie zur Cybersicherheit überarbeitet. Zu den neu beschlossenen Maßnahmen gehört die Ausbildung von 3.000 Cybersheriffs, die beraten und im Fall von Cyberangriffen helfen sollen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die südkoreanische Regierung will bis zum kommenden Jahr eine Truppe von 3.000 Spezialisten für Cybersicherheit aufstellen, berichtet die südkoreanische Tageszeitung Korea Herald. Aufgabe der sogenannten Cybersheriffs wird der Schutz des Landes vor Angriffen über das Internet.

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Die Sicherheitsexperten sollen Unternehmen und Behörden beraten und ihnen zur Seite stehen, wenn diese Cyberattacken ausgesetzt sind oder wenn Cracker versuchen, in ihre Computersysteme einzubrechen. Die Ausbildung sollen die Universitäten des Landes übernehmen. Die Regierung forderte diese auf, entsprechende Ausbildungsangebote einzurichten.

Die Ankündigung ist eine Reaktion auf die massiven Cyberattacken, denen das Land im Juli ausgesetzt war. Zunächst hatte der Geheimdienst des Landes den Nachbarn im Norden für die Angriffe verantwortlich gemacht. Eine nordkoreanische Beteiligung hatte sich aber nicht nachweisen lassen.

Attacken zeigen Verletzlichkeit des Landes

Die Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) gegen 30 Websites in Südkorea und den USA waren seinerzeit glimpflich abgelaufen. Zwar war der Zugriff auf die angegriffenen Seiten, darunter solche der beiden Regierungen, in der Zeit kaum möglich. Nennenswerte Schäden hatte es nicht gegeben. Die Angriffe hätten aber die Verletzlichkeit des Landes offenbart, sagte ein Regierungssprecher. Die Regierung habe das zum Anlass genommen, ihre Maßnahmen gegen Cyberterrorismus zu überprüfen.

Nach den Vorstellungen der Regierung soll der Geheimdienst des Landes, der National Intelligence Service, künftig die Führung übernehmen, wenn das Land über das Internet angegriffen wird. Daneben will das Verteidigungsministerium eine Cyberwar-Einheit aufstellen, die aktiv werden soll, wenn die Angriffe von einem militärischen Gegner ausgeführt werden.

Südkorea hat eine gut ausgebaute Telekommunikationsinfrastruktur: Über ein Drittel der Bewohner des Landes verfügt über einen Breitbandinternetzugang.

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DarkDirk 14. Sep 2009

Haben die denn da nicht genug private "Cracker" die die Regierung anstellen könnte? Hätte...


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