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Neuer Rechtsstreit wegen Fallout

Bethesda verklagt Interplay wegen Verletzung von Vertragspflichten. Bethesda klagt erneut gegen Interplay – wieder wegen Fallout. Im jüngsten Fall geht es nicht um ein Onlinerollenspiel, sondern um angeblich nicht autorisierte Veröffentlichungen von Spielekompilationen älterer Fallout-Titel. Dahinter steht wohl der Versuch von Bethesda, die Rechte an der Reihe uneingeschränkt nutzen zu können.
/ Peter Steinlechner
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Was ist der Unterschied zwischen Fallout 3 und Fallout Trilogy? Zumindest Bethesda Softworks(öffnet im neuen Fenster) sieht laut Gamasutra.com(öffnet im neuen Fenster) eine gewisse Verwechslungsgefahr zwischen dem Ende 2008 veröffentlichten Rollenspiel Fallout 3 mit der Trilogie, die Interplay(öffnet im neuen Fenster) Anfang 2009 auf den Markt gebracht hat – die aber Fallout 1 und 2 sowie das Strategiespiel Fallout Tactics enthält.

Deshalb hat Bethesda Klage eingereicht, mit dem Ziel, den Verkauf der Kompilation zu stoppen. Zwar habe Interplay das Recht, ältere Fallout-Titel zu vermarkten – aber die Verpackungs- und Werbematerialien müssten im Vorfeld eingereicht und freigegeben werden. Dies sei nicht geschehen.

Die beiden Unternehmen liegen wegen Fallout schon länger rechtlich im Clinch . So arbeitet Interplay mit einem bulgarischen Entwicklerstudio angeblich an einem Onlinerollenspiel in der Endzeitwelt. Bethesda ist der Auffassung, dass dies ohne gültige Lizenz geschieht und hat im April 2009 geklagt. Dem Unternehmen geht es wohl auch darum, künftig die alleinigen Markenrechte an der von Interplay geschaffenen Reihe zu besitzen.


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