Abo
  • IT-Karriere:

Update verbessert USB-Autostart-Verhalten von XP und Vista

KB971029 wird nicht über das Windows-Update ausgeliefert

Wer mit USB-Geräten hantiert, hat vor allem unter Windows XP das Risiko, sich Schadsoftware einzufangen. Mit einem Update rüstet Microsoft nun alte Betriebssysteme nach und bringt sie in dieser Disziplin auf den Sicherheitsstand von Windows 7.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit einem Update bringt Microsoft eine sinnvolle Änderung des Autostartverhaltens alten Betriebssystemen bei, die die Verbreitung von USB-Würmern deutlich erschwert. Zukünftig verhalten sich etwa Windows XP und Windows Vista so, wie es Windows 7 beim Umgang mit USB-Geräten bereits tut: Alte Windows-Versionen ignorieren fortan Autorun-Einträge auf beschreibbaren Wechseldatenträgern wie USB-Sticks, SD-Karten oder externen Festplatten. Nur mit optischen Laufwerken oder Laufwerken, die ein optisches vorgeben, funktioniert der Autostart dann noch. Das ist etwa bei U3-USB-Sticks oder UMTS-Sticks der Fall.

Stellenmarkt
  1. Landkreis Hameln-Pyrmont, Hameln-Pyrmont
  2. itsc GmbH, Hannover

Wer also bereits über den Gruppenrichtlinien-Editor, der allerdings nicht in allen Windows-Versionen vorhanden ist, alle USB-Geräte pauschal vom Ausführen der Autorun.inf ausgeschlossen hat, kann diese Funktion auf Wunsch nach der Installation des Updates wieder aktivieren.

Microsoft hatte Ende April 2009 versprochen, den Umgang mit USB-Geräten und der Autorun.inf auch bei alten Betriebssystemen deutlich zu verbessern und ist dem jetzt nachgekommen. Veröffentlicht hat Microsoft das Update bereits Ende August 2009, doch bemerkt haben Anwender von diesem wichtigen Update nichts. Es versteckt sich in der Knowledge-Base von Microsoft als KB971029 und ist über das Windows-Update derzeit nicht verfügbar. Gerade Endanwender werden dieses Update wohl kaum installieren und damit weiterhin die Verbreitung von USB-Würmern ermöglichen.

Wer das Update installieren möchte, findet die Downloadlinks für Windows XP, Windows Vista Windows Server 2003 und Windows Server 2008 unter dem KB971029. Gegebenenfalls muss noch die passende Sprache ausgewählt werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Der Kaiser! 09. Mär 2010

Ketzer.

snake2k 13. Okt 2009

Wieso? Abgesehen davon, dass die Datei autorun.inf heißt, hat er recht.

ThadMiller 15. Sep 2009

Hab auf meinem Stick ne PC-Suite mit vielen moblien Anwendungen. Hab Stunden damit...

Spielzeug-PC 15. Sep 2009

die schnallen sich nicht an. Letztendlich muss jeder selbst wissen, was er sich antut...

Ja nee ist klar 15. Sep 2009

Der Tag ist gerettet... In der Antwort liegt übrigens auch der Grund, warum Dein Post...


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

IAA 2019: PS-Wahn statt Visionen
IAA 2019
PS-Wahn statt Visionen

IAA 2019 Alle Autobosse bekennen sich auf der IAA zur Nachhaltigkeit, doch auf den Ständen findet man weiterhin viele große, spritfressende Modelle. Dabei stellt sich die grundsätzliche Frage: Ist das Konzept der Automesse noch zeitgemäß?
Eine Analyse von Dirk Kunde


    Programmiersprache: Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken
    Programmiersprache
    Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken

    Die Sprache Java steht im Ruf, eher umständlich zu sein. Die Entwickler versuchen aber, viel daran zu ändern. Mit der nun verfügbaren Version Java 13 gibt es etwa Textblöcke, mit denen sich endlich angenehm und ohne unnötige Umstände mehrzeilige Strings definieren lassen.
    Von Nicolai Parlog

    1. Java Offenes Enterprise-Java Jakarta EE 8 erschienen
    2. Microsoft SQL-Server 2019 bringt kostenlosen Java-Support
    3. Paketmanagement Java-Dependencies über unsichere HTTP-Downloads

      •  /