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Optische Bildstabilisierung für Kamerahandys

IDG-2000 passt in kleinste Gehäuse. Invensense hat einen zweiachsigen Gyro-Sensor vorgestellt, der für die optische Bildstabilisierung von Kamerahandys geeignet ist. Das Bauteil ist nur 4 x 4 x 0,9 mm groß.
/ Andreas Donath
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Mit der optischen Bildstabilisierung sollen unscharfe Fotos vermieden werden, die durch das Verwackeln der Kamera bei langen Verschlusszeiten entstehen. Mit einem Bildstabilisator werden freihändige Fotos bei schlechten Belichtungsverhältnissen ohne Blitz möglich, die sonst den Einsatz eines Stativs erfordern würden. Je nach Technik sind dadurch bis zu vier Blendenstufen zusätzlich bei Freihandaufnahmen möglich.

In dem Bauteil IDG-2000(öffnet im neuen Fenster) sind zwei Gyroskopsensoren(öffnet im neuen Fenster) integriert, die die Verwackelungsrichtung und -stärke messen können. Die Daten werden mit dem ebenfalls integrierten Mikroprozessor verarbeitet und können eingesetzt werden, um eine Linse im Objektiv oder den Sensor selbst zu bewegen. So wird die Zitterbewegung ausgeglichen.

Der IDG-2000 kann Schwingungen zwischen 0,1 und 20 Hz messen. Gegen Schwingungen eines Zoom- oder Autofokusmotors sollen die Gyroskopsensoren immun sein. Bislang waren diese Module zu groß, um sie in Kamerahandys und besonders kleinen Digitalkameras einzusetzen. Das soll mit dem neuen Modul anders werden.

Es werden Schwingungen von etwa 1 bis 10 Hz kompensiert. Der IDG-2000 von Invensense soll ab Oktober 2009 bemustert werden. Wann Kameras mit diesem Sensor auf den Markt kommen, ist nicht bekannt.


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