Abo
  • Services:

Maxtouch - Atmel verspricht neue Generation von Touchscreens

Controller für große Displays und unbegrenzt viele gleichzeitige Berührungen

Der Chiphersteller Atmel bringt unter dem Namen Maxtouch eine Reihe neuer kapazitiver Touchscreencontroller auf den Markt, die in der Lage sein sollen, unbegrenzt viele gleichzeitige Berührungen zu verarbeiten. Damit sollen sich große kapazitive Touchscreendisplays entwickeln lasen, die Multitouchgesten unterstützen.

Artikel veröffentlicht am ,

Maxtouch arbeitet laut Atmel mit Bildwiederholfrequenzen von bis zu 250 Hz und erlaubt es, auch sehr große Touchscreens herzustellen, die Gesten für Zoom und Drehen ebenso unterstützen wie handschriftliche Notizen und Formerkennung. Dabei sollen die neuen Controller einen vergleichsweise geringen Stromverbrauch von 1,8 mW aufweisen.

Stellenmarkt
  1. Autobahn Tank & Rast GmbH, Köln
  2. QUNDIS GmbH, Erfurt

Als erstes Modell der neuen Touchscreen-Controller-Familie kommt der MXT224 mit 224 Nodes auf den Markt. Er ist für Displays mit einer Diagonale von bis zu 10,2 Zoll geeignet, soll unbegrenzt viele Berührungen verarbeiten und die kompletten Berührungen des Bildschirms alle 4 ms neu aufnehmen können. Die 224 Nodes sollen dabei für eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit sorgen und es so beispielsweise ermöglichen, ungewollte Berührungen auszufiltern. Die Ein-Chip-Lösung integriert sämtliche Funktionen, die für eine kapazitive Mehrfingerberührungssteuerung notwendig sind.

 

Erste Produkte auf Basis des MXT224 sind laut Atmel bereits bei Handheld- und Netbookherstellern in der Entwicklung. Mit den Chips sollen sich Touchscreens umsetzen lassen, die nicht nur auf die Berührung mit dem Finger, sondern auch auf einen Stylus, Fingernagel oder Handschuh reagieren können. Das Signal-Rausch-Verhältnis gibt Atmel mit 80:1 an.

Der MXT224 integriert Atmels RISC-AVR-Kern mit 32 Registern und zwei DSP-Engines, die X- und Y-Positionen verarbeiten. Hinzu kommt ein DMA-Controller, der die Kommunikation übernimmt.

Der MXT224 wird in einem 5 x 5 mm großen BGA-Gehäuse zum Preis von 4,75 US-Dollar bei Abnahme von einer Million Stück angeboten. Weitere Lösungen auf Basis der Maxtouch-Technik sollen ab dem vierten Quartal 2009 folgen.

Mit dem EVK-MXT224A bietet Atmel zudem ein Evaluation-Kit auf Basis des MXT224 an, das einen 4,3 Zoll großen Touchscreen umfasst und per USB an einen PC angeschlossen werden kann.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (Define R6 für 94,90€ + Versand und mit Sichtfenster für 109,90€ + Versand)
  2. 105,89€ (Bestpreis!)
  3. 295,99€ (Vergleichspreis 335€) - Aktuell günstigste 2-TB-SSD!
  4. (u. a. SimCity 4 Deluxe Edition für 2,19€ und The Witcher 3 Wild Hunt für 13,49€)

xani 05. Okt 2009

Das gilt für die erste Generation. Das unlimited gilt für die gesammte maxtouch Reihe...

Xani 05. Okt 2009

Jaja, den Fehler haben vor 30 Jahren die lieben Leute von IBM auch gemacht. "Touch...

kendon 14. Sep 2009

also "fast" eine multitouch-kinoleinwand... SCNR

Cassiel 14. Sep 2009

Besonders praktisch wenn der Akku des Geräts andauernd aufgeladen werden muss. ;-)

Kriki 14. Sep 2009

Evolution Kit hört auf den Namen EVK-mXT224A kostet ca. 400$. Also zum rumspielen ein...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /