Abo
  • Services:

Test: Windows 7 Multitouch - inkonsequent umgesetzt

Touch Pack bleibt noch unberührbar

Microsofts Touch Pack konnten wir leider nicht ausprobieren. Microsoft gibt es nicht heraus und so basieren unsere Erfahrungen nur auf Microsofts Vorführung des Touch Packs. Dabei zeigten sich nur wenige Probleme und es gab einen Ausblick darauf, wohin die Entwicklung irgendwann führen wird.

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  2. Limbach Gruppe SE - Niederlassung H&S, Rüsselsheim

Microsoft gibt das Touch Pack nicht heraus, weil der Softwareentwickler befürchtet, dass es auf den falschen Geräten installiert wird und damit Multitouch unter Windows einen schlechten Ruf bekommen könnte. Während der Vorführung stellte sich diese Befürchtung allerdings nicht ein, denn das Touch Pack ist eine der wenigen Anwendungen, die gut funktionieren. Das konnten wir von Windows 7 leider nicht sagen. Viele Optimierungen sind Einfinger-Optimierungen, schlecht umgesetzt und obendrein für Stift- oder Mausbenutzung nicht freigegeben.

Hersteller sind gefragt

Für Hersteller von Multitouch-Geräten heißt das, dass sie viel Zeit in die Entwicklung eigener Software stecken müssen. Diese wird für den Nutzer über die Bedienoberfläche von Windows gestülpt und verspricht eine bessere Bedienung. HP hat dies bei den Touchsmart-Geräten schon gemacht und damit gezeigt, dass auch unter Windows Vista Multitouch möglich ist. Die anderen Hersteller haben es jetzt sicher etwas einfacher, da das Betriebssystem nun Multitouch-Funktionen unterstützt.

Doch der Umstand, dass die Hardwarehersteller sich darauf konzentrieren müssen, einen eigenen Aufsatz für Windows 7 zu schreiben, wird im Endeffekt für Bedienchaos sorgen. Schon jetzt ist es so, dass die verschiedenen Touchaufsätze für Windows unterschiedlich in der Bedienung sind. Wer mit Asus' Touchsuite arbeitet, wird sich für Medions oder HPs Touchsoftware umstellen müssen. Wer Bedienerfahrung mit Surface hat, wird diese nicht unter Windows 7 nutzen können.

Immerhin ist Software mit Touchbedienung meist selbsterklärend und damit für den Nutzer trotzdem leichter erlernbar als der Wechsel zwischen Betriebssystemen.

Für den 22. Oktober 2009, wenn Windows 7 erscheint, haben viele Hersteller Multitouch-Geräte angekündigt. Viele davon haben alle eines gemein: Multitouch wird hauptsächlich in einer eigens entwickelten Oberfläche abgewickelt.

Fazit

Microsoft gelingt es anscheinend nur dann, Multitouch richtig umzusetzen, wenn die Anwendungen dafür entwickelt werden. Bei Windows 7 ist das leider nicht der Fall. Wer Microsofts Surface-Projekt kennt, wundert sich, warum es dort funktioniert, aber nicht mit Windows 7. Surface ist allerdings ein Oberflächenaufsatz für Windows Vista und damit eine eigene Plattform. Ohne einen solchen Oberflächenaufsatz oder speziell für Multitouch geschriebene Software macht die Mehrfingerbedienung mit Windows 7 daher nur halb so viel Spaß und ist im Arbeitsalltag mit dem Betriebssystem nur selten sinnvoll einsetzbar. Nur wenige Grundfunktionen, wie der Aufruf des Kontextmenüs mit zwei Fingern oder die multitouchtaugliche virtuelle Tastatur, erleichtern tatsächlich den Alltag.

Insgesamt enttäuscht Windows 7 beim Thema Multitouch. Zu viel Arbeit liegt bei den Softwareentwicklern, die eigene Oberflächen entwickeln müssen. Dabei ist zu befürchten, dass solche Touchscreen-Oberflächen nicht gut mit Applikationen anderer Hersteller zusammenarbeiten. Schlimmstenfalls setzt jede Touchscreen-Oberfläche ein anderes Bedienkonzept ein. Bleibt zu hoffen, dass Microsoft mit Windows 8 das Thema wirklich ernst nimmt. Noch besser wäre es natürlich, wenn ein Service Pack für Windows 7 entsprechende Verbesserungen brächte. Selbst kleine Mobiltelefone können schließlich mit vielen Fingern bedient werden und sind Windows 7 in diesem Bereich deutlich überlegen.

 Test: Windows 7 Multitouch - inkonsequent umgesetzt
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 53,99€
  2. 4,95€
  3. 3,99€
  4. 59,99€

MS-FT-456 25. Sep 2009

"Der GEZ-Funk ist ein Koloss im Netz." http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,651019...

1337King 25. Sep 2009

Ging es nicht um win 7 und multitouch ? Sucht euch mal alle nen Job damit ihr keine Zeit...

Paule 25. Sep 2009

lol. Du hast es nie ausprobiert, oder?

Bouncy 25. Sep 2009

ja, witzig ist aber ungleich sinnvoll, witzig hält für ungefähr 5 minuten vor, danach...

Bouncy 25. Sep 2009

blödsinn, die erkennung ist seit vista absolut top, während tts schon seit version 5...


Folgen Sie uns
       


Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler)

Die Handlung verraten wir nicht, trotzdem wollen wir das andersartige neue God of War besprechen. Zu diesem Zweck haben wir eine stellvertretende Mission herausgesucht, in der es nicht um die primäre Handlung geht. Ziel ist es, den Open-World-Ansatz zu zeigen, das Kampfsystem zu erklären und die Spielmechaniken zu verdeutlichen.

Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler) Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  2. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung
  3. Hades Canyon Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

    •  /