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Freiheit statt Angst: Über 25.000 demonstrieren in Berlin

"Einmal in der EDV - kennt deine Daten jede Sau"

In Berlin demonstrierten am Samstag mehr als 25.000 Menschen unter dem Motto "Freiheit statt Angst" gegen "ausufernde Überwachung durch Staat und Wirtschaft". Insgesamt 167 Organisationen haben zu der Demonstration aufgerufen.

Artikel veröffentlicht am ,

Schon zu Beginn der Demonstration um 15 Uhr versammelten sich den Organisatoren zufolge weit über 20.000 Menschen, um gegen die Datensammelwut von Regierungen, Behörden und Unternehmen zu protestieren.

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"167 Organisationen rufen zu dieser Demonstration auf. Die Beteiligung von Organisationen wie Verdi, der AIDS-Hilfe, der FDP und der deutschen Journalistenunion dju zeigt, dass das Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Das haben viele Politikerinnen und Politiker aber noch nicht begriffen", sagt Rena Tangens vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der zu den Initiatoren der Demonstration zählt.

Bei der Auftaktkundgebung sprach unter anderem der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Dr. Thilo Weichert, und Verdi-Chef Frank Bsirske. Die regierende Politik habe bis heute nicht verstanden, was globale Informationsgesellschaft bedeute, sagte Weichert. Zudem könnten "Wirtschaftsunternehmen mit Daten Menschen gefügig machen, ohne dass diese dies überhaupt merken", unterstrich der Datenschützer und spielt damit auf Tracking, Scoring, Profiling und Identitätsdiebstahl an.

Verdi-Chef Bsirske sprach sich für ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz aus, das diesen Namen auch verdient: "Wir leben doch nicht in einer Bananenrepublik", so der Gewerkschafter, und weiter: "Arbeitnehmer, Gewerkschafter, aber auch Journalisten werden zunehmend bespitzelt und überwacht."

Nach der Auftaktkundgebung am Potsdamer Platz setzte sich der Demonstrationszug durch die Mitte Berlins in Bewegung. Dabei waren Parolen wie "Einmal in der EDV - kennt deine Daten jede Sau" oder "Daten auf Vorrat - Täter auf Abruf" zu hören.



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Benjo17 18. Sep 2009

Zwar sind die Schläge gegen den Herrn nicht zu rechtfertigen, jedoch scheint der Mann im...

Michael73 17. Sep 2009

10.000 dürfte wohl, weilo von Zählteams bestätigt, stimmen...

Michael73 17. Sep 2009

Man kann auch zählen... wie bei der FsA-Demo auch geschehen! Da sucht man sich einen...

Ekelpack 14. Sep 2009

Wonach denn sonst?

Cassiel 14. Sep 2009

Hübsches Mädel und Informatiker(?) Guckt der so wegen dem FDP-Balon? :D Ich hätte ja...


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Resident Evil 2 Remake - Fazit

Sprechtext

Fazit

Bei Capcom haben sie derzeit in Sachen Horror ein monstermäßig gutes Händchen. Nach dem hervorragenden Resident Evil 7 ist auch das Remake des zweiten Serienteils geglückt. Das neue Resident Evil 2 fühlt sich nicht wie ein Remake an, sondern wie ein frisch programmiertes Spiel. Das schafft sogar das Kunststück, Fans des Originals zu fesseln und gleichzeitig Neulinge in den Bann von Raccoon City zu ziehen.

Natürlich wissen Kenner der Version von 1998 über die Rahmenhandlung und das Ende schon Bescheid. Dank der überarbeiteten Umgebungen und zusätzlicher Details bieten die Abenteuer von Leon und Claire dennoch wieder Spannung - mit dem zusätzlichen Reiz, die alte mit der überarbeiteten Fassung vergleichen zu können. Die geänderte Steuerung inklusive der Verteidigungsoptionen etwa mit dem Messer funktioniert wunderbar.

Vor allem aber ist die Mischung aus Action und Adventure inklusive der sehr fairen Rätsel gelungen. Auf Dauer haben uns nur die manchmal langen Laufwege gestört - vor allem, wenn wir nur wegen Platzmangel im Inventar ständig zwischen dem aktuellen Einsatzort und einem Sicherheitsraum pendeln mussten.

Grafik und Stimmung sorgen für mehr als nur gepflegtes Denken, Kämpfen und Gruseln. Dazu kommen übrigens auch einige Ekelanimationen, wegen denen Minderjährige und empfindliche Naturen lieber einen Bogen um Resident Evil 2 machen sollten. Alle anderen sollten sich dieses rundum gelungene Remake nicht entgehen lassen.

Resident Evil 2 Remake - Fazit Video aufrufen
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