Abo
  • Services:

SEIS - sichere IP-Kommunikation im Auto

IP-Kommunikation im Auto birgt neue Gefahren

Elektronikbauteile im Auto sollen künftig über das Internet-Protokoll (IP) vernetzt werden, statt wie bisher über meist unterschiedliche proprietäre Bussysteme. Unternehmen der Automobilindustrie suchen mit Forschungseinrichtungen dazu im Projekt SEIS nach Sicherheitslösungen.

Artikel veröffentlicht am ,

Autoelektronik besteht heute aus mehreren abgeschotteten Domänen, die technisch unterschiedliche Bussysteme umfassen, die nicht miteinander kompatibel sind und den künftigen Anforderungen an Übertragungskapazitäten nicht gerecht werden. "Diese Struktur bremst Neuentwicklungen, denn Informationsflüsse zwischen den Hardwaredomänen lassen sich nur schwer oder gar nicht realisieren, verhindern eine einheitliche Softwareentwicklung und bremsen Installationsvorgänge", sagt Peter Schoo, Bereichsleiter beim Fraunhofer SIT.

Stellenmarkt
  1. Hochschule Fulda, Fulda
  2. Ruhrverband, Essen

Zusammen mit fünf weiteren Forschungseinrichtungen und zwölf Unternehmen der Automobilindustrie hat sich das Institut im Projekt "Sicherheit in eingebetteten Systemen" (SEIS) zusammengeschlossen, um ein IT-Sicherheitsmodell für die IP-Kommunikation im Auto zu entwickeln.

Durch den Einsatz von IP soll eine Einheit entstehen, die Fahrzeuginformationen leichter mit neuen Diensten verbindet. "Ein Softwareupdate bei einem Auto dauert heute bis zu 24 Stunden, weil das im Moment nur tröpfchenweise geht", sagt Schoo. Die Vereinheitlichung von Schnittstellen und Protokollen soll solche Prozesse und die gesamte Entwicklung der Autoelektronik beschleunigen. Auch Open-Source-Konzepte werden dabei angedacht.

Da sich damit aber zugleich neue Angriffs- und Missbrauchsmöglichkeiten sowie Störungsquellen ergeben - Angreifer haben in Fahrzeugen ungestörten physikalischen Zugriff auf die Fahrzeugteile -, soll ein Sicherheitsmodell für die IP-Kommunikation im Auto entstehen. Dabei soll nicht nur die Kommunikation zwischen den einzelnen Steuergeräten abgesichert werden, sondern auch die Kommunikation mit benachbarten Fahrzeugen und dem Internet.

Das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt ist Teil der Innovationsallianz Automobilelektronik (E|ENOVA) und läuft drei Jahre. Mit ersten Ergebnissen rechnen die Forscher nach einem Jahr. Zu den Projektpartnern gehören neben den Fraunhofer Instituten ESK SIT die Unternehmen BMW, Audi, Volkswagen, Daimler, Robert Bosch, Continental, Infineon, EADS, Alcatel-Lucent, Elektrobit Automotive sowie die Universitäten Karlsruhe, Chemnitz, Erlangen und München.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

schipplock 11. Sep 2009

Audi und VW sind zwei Marken der Volkswagen AG. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen :).


Folgen Sie uns
       


AMD Athlon 200GE - Test

Der Athlon 200GE ist ein 55 Euro günstiger Chip für den Sockel AM4. Er konkurriert daher mit Intels Celeron G4900 und Pentium G5400. Dank zwei Kernen mit SMT und 3,2 GHz sowie einer Vega-3-Grafikeinheit schlägt er beide Prozessoren in CPU-Benchmarks und ist schneller in Spielen, wenn diese auf der iGPU laufen.

AMD Athlon 200GE - Test Video aufrufen
LittleBits Hero Inventor Kit: Die Lizenz zum spaßigen Lernen
LittleBits Hero Inventor Kit
Die Lizenz zum spaßigen Lernen

LittleBits gehört mittlerweile zu den etablierten und erfolgreichen Anbietern für Elektronik-Lehrkästen. Für sein neues Set hat sich der Hersteller eine Lizenz von Marvel Comics gesichert. Versucht LittleBits mit den berühmten Superhelden von Schwächen abzulenken? Wir haben es ausprobiert.
Von Alexander Merz


    Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
    Life is Strange 2 im Test
    Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

    Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
    Von Peter Steinlechner

    1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

    Xilinx-CEO Victor Peng im Interview: Wir sind überall
    Xilinx-CEO Victor Peng im Interview
    "Wir sind überall"

    Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
    Ein Interview von Marc Sauter

    1. Versal-FPGAs Xilinx macht Nvidia das AI-Geschäft streitig
    2. Project Everest Xilinx bringt ersten FPGA mit 7-nm-Technik

      •  /