Kohlenstoff-Nanoröhren für Computerchips

MIT-Forscher melden Fortschritte bei der Herstellung

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) vermelden Fortschritte bei der Integration von Kohlenstoff-Nanoröhren (Carbon Nanotubes) in Computerchips. Sie greifen dabei auf Technik zurück, die in der Chipfertigung schon heute eingesetzt wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Forscher um Carl Thompson stellen ihre Forschungsergebnisse im Journal Nano Letters unter dem Titel Low Temperature Synthesis of Vertically Aligned Carbon Nanotubes with Electrical Contact to Metallic Substrates Enabled by Thermal Decomposition of the Carbon Feedstock vor.

Stellenmarkt
  1. Data & Analytics Architecture Professional (m/w/d)
    Schaeffler AG, Nürnberg
  2. Systemadministrator Linux (m/w/d)
    ip&more GmbH, München, Ismaning
Detailsuche

In dem Artikel beschreiben sie, wie sie eine Art dichten Wald kristalliner Kohlenstoff-Nanoröhren auf einer Metalloberfläche bei Temperaturen haben wachsen lassen, wie sie in der Chipfertigung typischerweise verwendet werden. Sie nutzen dabei nur Techniken, die auch heute schon in der Chipfertigung zum Einsatz kommen.

Das könnte den Weg für den Einsatz von Kohlenstoff-Nanoröhren in der Chipfertigung ebnen, wo sie die heute verwendete Kupferverdrahtung innerhalb der Chips ersetzen sollen. So ließen sich die Schaltkreise in den Chips noch enger packen.

Im nächsten Schritt wollen die Forscher nach anderen Materialkombinationen suchen, um die zur Herstellung von Kohlenstoff-Nanoröhren notwendigen Temperaturen weiter abzusenken, was deren Qualität erhöhen soll.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Datenleck
Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt

In einer ungeschützten Datenbank fanden sich die Daten der Thailand-Reisenden aus den letzten zehn Jahren - inklusive Reisepassnummern.

Datenleck: Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt
Artikel
  1. Laserbeamer: Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro
    Laserbeamer
    Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro

    Der Fengmi R1 kann aus der Nähe Bilder von 50 bis 200 Zoll aufspannen und kostet relativ wenig. Dafür macht er bei der Auflösung Abstriche.

  2. Unter 100 MBit/s: Bundesland fürchtet Graue-Flecken-Förderung zu verpassen
    Unter 100 MBit/s
    Bundesland fürchtet Graue-Flecken-Förderung zu verpassen

    Sachsen will mehr FTTH, gerade für ländliche Regionen. Doch der Wirtschaftsminister befürchtet, dass andere Bundesländer schneller sind.

  3. WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
    WLAN und 6 GHz
    Was bringt Wi-Fi 6E?

    Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
    Von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PS5 bei Amazon zu gewinnen • Gaming-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) [Werbung]
    •  /