Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Kohlenstoff-Nanoröhren für Computerchips

MIT-Forscher melden Fortschritte bei der Herstellung. Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) vermelden Fortschritte bei der Integration von Kohlenstoff-Nanoröhren (Carbon Nanotubes) in Computerchips. Sie greifen dabei auf Technik zurück, die in der Chipfertigung schon heute eingesetzt wird.
/ Jens Ihlenfeld
3 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Forscher um Carl Thompson stellen ihre Forschungsergebnisse im Journal Nano Letters(öffnet im neuen Fenster) unter dem Titel Low Temperature Synthesis of Vertically Aligned Carbon Nanotubes with Electrical Contact to Metallic Substrates Enabled by Thermal Decomposition of the Carbon Feedstock(öffnet im neuen Fenster) vor.

In dem Artikel beschreiben sie, wie sie eine Art dichten Wald kristalliner Kohlenstoff-Nanoröhren auf einer Metalloberfläche bei Temperaturen haben wachsen lassen, wie sie in der Chipfertigung typischerweise verwendet werden. Sie nutzen dabei nur Techniken, die auch heute schon in der Chipfertigung zum Einsatz kommen.

Das könnte den Weg für den Einsatz von Kohlenstoff-Nanoröhren in der Chipfertigung ebnen, wo sie die heute verwendete Kupferverdrahtung innerhalb der Chips ersetzen sollen. So ließen sich die Schaltkreise in den Chips noch enger packen.

Im nächsten Schritt wollen die Forscher nach anderen Materialkombinationen suchen, um die zur Herstellung von Kohlenstoff-Nanoröhren notwendigen Temperaturen weiter abzusenken, was deren Qualität erhöhen soll.


Relevante Themen