Abo
  • Services:

Google stellt Konzept für Micropaymentsystem für Verlage vor

Google will an Einnahmen für Bezahlinhalte beteiligt werden

Nach Kritik seitens der Verlage hat Google jetzt ein Konzept für ein System vorgelegt, mit dem Medienunternehmen Einnahmen für kostenpflichtige Inhalte abrechnen können. Ganz uneigennützig ist Google dabei nicht: Das Internetunternehmen will mitverdienen.

Artikel veröffentlicht am ,

Google hat ein Konzept für ein Bezahlsystem für Kleinstbeträge beim US-Verlegerverband Newspaper Association of America (NAA) eingereicht. Die NAA hatte Google aufgefordert, Vorschläge zu machen, wie die Verbandsmitglieder mehr Einnahmen mit ihren digitalen Inhalten erzielen können.

Kleinstbeträge online abrechnen

Stellenmarkt
  1. Drachen-Propangas GmbH, Frankfurt am Main
  2. tecmata GmbH, Wiesbaden

Die Idee sei, ein Bezahlsystem anzubieten, über das Nutzer Inhalte, die sie bei verschiedenen Anbietern erworben haben, bezahlen können, heißt es im Google-Papier. Über das System sollen Nutzer nicht nur größere Beträge, etwa für ein elektronisches Abonnement, abrechnen, sondern auch einzelne Artikel für einige US-Cent kaufen können.

Das System beruht auf dem Bezahlsystem Checkout, das Google im Jahr 2006 als Konkurrenz zu eBays Paypal-System gestartet hat. Es sei aber noch in einem frühen Planungsstadium und könnte im Laufe des kommenden Jahres bereitstehen. Google will es nach eignen Vorstellungen betreiben, verlangt dafür aber eine Beteiligung an den Einnahmen, die darüber abgerechnet werden. Der Anteil orientiert sich an dem, was Apple im iTunes Store oder im App Store einbehält. Das ist immerhin knapp ein Drittel des Kaufpreises.

Gespräch mit Verlagen gesucht

Immer wieder kritisieren Verlage, dass Google über das Angebot Google News Werbeeinnahmen mit ihren Inhalten generiere. Mit dem Konzept wolle Google die "Tür zu ausführlicheren Gesprächen mit der NAA und einzelnen Verlegern" öffnen.

Verleger könnten aus einem offenen Web ebenso Nutzen ziehen wie die Nutzer. "Offen muss aber nicht kostenlos heißen." Das Unternehmen sei überzeugt, dass es viele Geschäftsmodelle für Inhalte im Internet gebe. Dazu gehöre auch, dass bestimmte Inhalte nur gegen Bezahlung abgerufen werden können.

Doppelt verdienen

"Wir glauben zwar, dass Werbung die Haupteinnahmequelle bei Nachrichten bleiben wird. Ein Modell mit kostenpflichtigen Inhalten kann aber eine wichtige Quelle für zusätzliche Einnahmen sein." Sei es erfolgreich, werde es Werbung nicht ersetzen, sondern neue Möglichkeiten für Werbung bieten, schreibt Google. Manche Medienunternehmen wie etwa der Medienkonzern News Corp bieten ihre Inhalte im Netz bereits kostenpflichtig an.

Die im Internet verfügbaren kostenlosen Nachrichten machen vielen Verlagen zu schaffen. In den USA haben wegen der Einnahmerückgänge bereits mehrere Tageszeitungen ihre Printausgabe eingestellt und erscheinen nur noch online.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 107,85€ + Versand
  2. und Vive Pro vorbestellbar
  3. 449€
  4. jetzt bei Apple.de bestellbar

Siga9876 11. Sep 2009

Die Rechtskosten und das Risiko aber schon. Wenn Du sowas versichern müsstest, müsstest...

Siga9876 10. Sep 2009

Das sind nichtmal Kommentare sondern Berichte/Ergänzungen von Redakteuren, die google...

Siga9876 10. Sep 2009

Ja. Dafür muss hat man Unterbrecherwerbung bei manchen UK-Pay-Sendern. Der der Family Guy...

Siga9876 10. Sep 2009

Shops wo Autor 70% und Betreiber 30% kriegt, werden rulen und den Verlagsmarkt aufrollen...

hq34h 10. Sep 2009

Geschäftsmodelle, die auf Werbung basieren sind obsolet. https://addons.mozilla.org/en-US...


Folgen Sie uns
       


Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler)

Die Handlung verraten wir nicht, trotzdem wollen wir das andersartige neue God of War besprechen. Zu diesem Zweck haben wir eine stellvertretende Mission herausgesucht, in der es nicht um die primäre Handlung geht. Ziel ist es, den Open-World-Ansatz zu zeigen, das Kampfsystem zu erklären und die Spielmechaniken zu verdeutlichen.

Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler) Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /