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Total Commander 7.50: Mehr Komfort beim Dateimanagement

Pfadleiste mit erweiterter Brotkrumennavigation. Der Windows-Dateimanager Total Commander ist ab sofort in der Version 7.50 verfügbar. Die Software bringt zahlreiche Neuerungen, um die Arbeit mit Dateien komfortabler zu machen. Dabei wurden auch einige lästige Beschränkungen der Software aufgehoben.
/ Ingo Pakalski
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Die Pfadleiste in Total Commander 7.50 hat eine Brotkrumennavigation erhalten, wie sie ähnlich im Explorer von Windows Vista enthalten ist. Allerdings wurde der Funktionsumfang im Total Commander nochmals erweitert. Die Pfadleiste in Total Commander ist nun anklickbar und der Anwender kann dadurch bequem in einen Ordner wechseln, der auf der gleichen Verzeichnisebene liegt. Zum Beispiel kann der Nutzer vom Verzeichnis C:\Windows schnell in den Ordner C:\Programme wechseln, ohne erst zum Stammverzeichnis zu wechseln.

Dazu öffnet Total Commander ein Pop-up mit allen Verzeichnissen, die sich auf der gewählten Ebene befinden. Diese Funktion ist ähnlich in Windows Vista enthalten. Der Ansatz von Total Commander geht noch einen Schritt weiter und der Nutzer kann bestimmen, ob das Aufklappen manuell oder automatisch erfolgt: Besitzt ein Verzeichnis in dem Pop-up weitere Unterordner, öffnen sich diese, sobald der Mauspfeil das entsprechende Pfeilsymbol erreicht. Damit wird der Wechsel von Verzeichnissen beschleunigt und vereinfacht.

Dateinamen dürfen nun bis zu 1.022 Zeichen lang sein

Unter der Haube wurde der Total Commander so angepasst, dass er nun bei den meisten Dateioperationen auch mit Dateinamen umgehen kann, die länger als 259 Zeichen sind. Die jetzige Grenze liegt bei 1.022 Zeichen, so dass die bisherigen Probleme bei tiefen Verzeichnisstrukturen der Vergangenheit angehören sollten. Auch das Zeichenlimit von Kommentaren wurde erweitert und liegt nun bei 4.095 Zeichen. Solche Kommentare dürfen nun außerdem Zeilenumbrüche enthalten.

Die Software bietet volle Unicode-Unterstützung, wenn es möglich ist, und die Hilfedatei liegt nun standardmäßig im HTML-Hilfeformat (CHM) bei. Die alte HLP-Datei wird über die Total-Commander-Webseite weiterhin angeboten. Gespeicherte FTP-Kennwörter lassen sich mit einem Hauptpasswort mit AES256 verschlüsseln und beim Synchronisieren können bei Bedarf auch leere Verzeichnisse sowie Dateieigenschaften mitkopiert werden.

Der Lister lässt sich über einen Kommandozeilenparameter nun so starten, dass er Inhalte vergleicht oder Verzeichnisse synchronisiert. Zudem unterstützt Lister auch Text, der von rechts nach links gelesen wird. Zur bequemeren Anpassung der Software lässt sich die Windows-Taste für eigene Tastenkombinationen verwenden und auf 64-Bit-Systemen lassen sich Explorer-Erweiterungen nutzen.

Verbesserte Schnellsuche

Wird die Schnellsuche mit Suchdialog verwendet, gibt es nun einen Knopf, um mit einem Klick alle nicht passenden Dateien auszublenden. Neuerdings wird nur noch eine Operation durchgeführt, wenn Dateien in mehrere Zielverzeichnisse kopiert werden. Für die Benutzung von Total Commander auf einem USB-Stick lassen sich interne Dateiverknüpfungen festlegen. Darüber hinaus wurden etliche Fehler korrigiert, so dass die Software stabiler zu Werke gehen sollte.

Der Total Commander 7.50 steht ab sofort für die Windows-Plattform unter anderem mit deutschsprachiger Oberfläche zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Die Downloadversion kann 30 Tage lang getestet werden, eine Registrierung kostet 26 Euro. Updates auf die neue Version sind kostenlos.


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