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AMDs Vision-Notebooks sollen für Klarheit beim Käufer sorgen

AMD betont vor allem die bessere Grafikleistung der eigenen Plattform. Der Prozessorhersteller AMD hat es im Notebookbereich derzeit schwer. Gegen dünne Notebooks mit Intels CULV-Prozessoren hat AMD wenig in der Hand. Die Vision-Plattform soll das ändern und zielt auch auf einen Intel-Schwachpunkt ab: die Grafikleistung.
/ Andreas Sebayang
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AMD hat eine Vision(öffnet im neuen Fenster): AMDs CPUs sollen in Verbindung mit den eigenen GPUs das "visuelle Erlebnis" für den Nutzer steigern. Vision soll vor allem als eine einfach zu verstehende Plattform gegenüber dem Nutzer auftreten.

Abseits der Marketingaussagen heißt das für den Nutzer, dass diese in Zukunft auf AMDs Vision-Sticker schielen und sich nicht weiter für das Innere des Rechners interessieren sollen. Gigahertz oder Gigabytes sollen uninteressant werden. Vision verspricht genug Leistung für HD-Videos und Spiele auf einem Notebook.

Die drei Leistungsklassen der Vision-Notebooks

Dazu teilt AMD die Vision-Plattform grob in drei Leistungsklassen(öffnet im neuen Fenster) ein: Ultimate, Premium und einfach Vision. Vision ist vor allem für die ganz normale Arbeit gedacht. Ab und an Fotos betrachten, Videos online anschauen, E-Mails bearbeiten oder DVDs auf dem Notebook ansehen. Die Vision-Systeme sollen vor allem günstig sein und einen Einstieg in die Unterhaltungswelt eines Notebooks bieten.

Vision Premium ist die Plattform für Spieler und Blu-ray-Nutzer. Ein Blu-ray-Laufwerk schreibt dies aber nicht vor. Vision Premium sagt nur aus, dass ein System mit diesem Sticker dafür prinzipiell ausgelegt ist. Damit ist aber nicht unbedingt das integrierte Display gemeint. AMD geht davon aus, dass ein Nutzer ein entsprechendes Display hat, wenn das Notebookdisplay nicht ausreichend ist.

Ein Vision-Premium-Notebook kommt mit einer eigenen Grafikkarte, die für 1080p-Ausgabe von Videomaterial schnell genug sein soll. Die Premium-Zielgruppe beschäftigt sich laut AMD verstärkt mit dem Konvertieren von Videos für portable Medienabspielgeräte und dem Umwandeln von CDs zu MP3-Dateien. Dafür gibt es dann einen Mehrkernprozessor. Auch die Nutzung der Webcam gehört zum normalen Arbeitsverhalten.

Wer mehr will, soll zu einem Notebook mit Vision-Ultimate-Label greifen. Das erzeugt typischerweise HD-Videos, nimmt Fernsehprogramme auf die Festplatte auf und spielt grafikintensive Onlinerollenspiele. Diese Systeme haben einen Mehrkernprozessor der oberen Leistungsklasse und eine eigene Grafikkarte, die auch DirectX 10.1 versteht. Für die Tonausgabe von Videomaterial steht zudem ein 5.1-fähiger Audioausgang zur Verfügung.

Kaum Vorgaben für Hardwarehersteller

Allzu enge Vorgaben möchte AMD den Hardwareherstellern offenbar nicht machen. In einer Fußnote der Pressmitteilung(öffnet im neuen Fenster) heißt es etwa, dass nicht alle Funktionen auf allen Maschinen unterstützt werden. Der Käufer muss sich also doch wieder informieren, um das ein oder andere Detail zu erfahren.

Für die neue Vision-Plattform gibt es außerdem neue Software. AMD aktualisiert den Fusion Media Explorer, der jetzt mit einer 3D-Oberfläche bedient werden kann. Mit dem Fusion Utility soll der Anwender zudem leicht Anwendungen abschalten können, die im mobilen Betrieb die Akkulaufzeit verkürzen würden.

Außerdem kündigte AMD noch eine neue Generation besonders dünner Notebooks an. Diese sollen wohl gegen Intels CULV-Notebooks positioniert werden, von denen es während der IFA 2009 viele Neuankündigungen gab.


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